Was ist Wild?
Als Wild werden alle Tierarten bezeichnet, die dem Jagdrecht unterliegen. Das
bedeutet Schutz für diese Tierarten durch die Jäger, aber auch nachhaltige
Nutzung durch die Jagd bei den Arten, bei denen dies ohne
Beeinträchtigung ihres Bestandes möglich ist. Die Tierarten, die bejagt werden
dürfen, sind durch Rechtsverordnung mit einer Jagdzeit
versehen. Es gibt viele Arten, die ganzjährig geschont sind, z.B. Baummarder,
Iltis, Seehund, Bläß-, Saat- und Ringelgänse, Höckerschwäne, Möwen und
alle Tag-Greifvögel. Sie genießen den besonderen Schutz des Jagdrechts, zum
Beispiel gilt das Nachstellen ihnen gegenüber als Wilderei und wird als
Straftat geahndet.
Welches Wild kommt in Hamburg vor?
Eigentlich alle Wildarten, die es in Norddeutschland sonst auch gibt. Am
häufigsten wird man unsere Möwen, Ringeltauben, Schwäne und Enten
antreffen, in bebauten Gegenden auch Kaninchen und auf den landwirtschaftlichen
Flächen vielleicht Rehe sehen können. Doch im Schutz der Dunkelheit trifft man
auch auf den Fuchs an der Alster, der Steinmarder sucht im nächsten
Einfamilienhaus sein
Schlupfloch und Wildschweine statten den Gärten am Siedlungsrand gerne einen
nächtlichen Besuch ab. Viele Wildarten haben sich an das Leben in der Stadt
oder am Rande der Stadt angepasst, andere - wie das Rotwild - sind scheue
Bewohner der freien Natur geblieben. Doch auch sie kann man beobachten: im
September zum Beispiel das Rotwild, im November das Damwild bei der Brunft im Duvenstedter
Brook.