|
|
|
Der Wald in HamburgIn Hamburg gibt es 4700 ha Wald, davon sind 3400 ha - meist seit mehreren hundert Jahren - im Eigentum der Stadt. Außerdem besitzt Hamburg, in Randlagen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen gelegen, weitere 1600 ha Wald, die dem Bürger zur Erholung zur Verfügung stehen. Durch Zukauf und Aufforstung sind in den letzten Jahrzehnten weitere Flächen dazugekommen, es Der Wald der Stadt hat in der Nachkriegszeit sehr
gelitten, sodass auf vielen Flächen gleichalte Nadelwälder aus nicht immer
standortgerechten Bäumen
entstanden sind, die nun von der Forstverwaltung in Dauerwälder aus
langlebigen, standortgerechten Bäumen übergeleitet werden. Neben diesen Nadelholzbeständen, die durch Naturereignisse und Borkenkäferbefall in
trockenheißen Jahren gefährdet sind, gibt es in der Stadt auch sehr alte
Baumbestände - vor allem aus Buche - die verjüngt werden müssen. Kaum sichtbar
beginnen sie in der Krone faul zu werden, drohen zusammenbrechen und stellen
damit eine
Gefahr für die Waldbesucherinnen und -besucher dar. Die Waldschäden, die sich Anfang der achtziger Jahre
immer deutlicher und bedrohlicher abzeichneten, konnten eingedämmt werden. Die Waldpflege
ist seit zwei Jahrzehnten naturnah ausgerichtet:
Naturverjüngung und Laubholzvermehrung sollen den Wald stabilisieren, Kahlschläge und
Pflanzenschutzmittel werden nicht angewendet. Der Staatswald außerhalb von Naturschutzgebieten ist nach unserem Landeswaldgesetz Erholungswald. Alle Waldflächen dürfen in der Regel auch außerhalb der Wege betreten werden. Wegen der geringen Größe vieler Waldflächen ist es besser, sich weitgehend an die Wege halten: die freilebende Tierwelt hat dann Ruhezonen und und bessere Lebensmöglichkeiten - auch im Wald der Großstadt. |