Hamburg ist die Wiege des modernen deutschen Trabrennsports. Die ersten
offiziellen und nach heutigem Standard gefahrenen Trabrennen wurden 1874 vom
Hamburg-Altonaer Renn- und Traberclub, dem ersten dafür in Deutschland
gegründeten Traberclub, auf der eigenen Bahn veranstaltet.
Trabrennen sind für die Zucht der Traberpferde unabdingbare Voraussetzung,
nur sie erlauben einen objektiven Leistungsvergleich. Heute sind das Ruhrgebiet,
München und Hamburg die Zentren von Traberzucht und Trabersport in Deutschland.
Trabrennen kommen in der Beliebtheitsskala direkt hinter der
Fußball-Bundesliga, bundesweit finden jährlich rund 10.000 Trabrennen mit
einem Wettumsatz von ca. 200 Millionen statt.
Auf der seit mehr als 125 Jahren bestehenden Trabrennbahn in
Bahrenfeld werden vom Hamburger
Trabzentrum e.V. über 100 Renntage pro
Jahr veranstaltet, die von mehr als 400.000 Rennsportfans besucht werden. Die
Rennen sind die wirtschaftliche Grundlage
für ein Drittel des deutschen Traberzuchtgebietes. Hamburg und sein Umland
stellen mit ca. 29% den zweitgrößten Zuchtanteil der über 20.000
registrierten Trabrennpferde in Deutschland.
Rennen finden in Bahrenfeld am
Sonntag und am Donnerstag statt. Der Eintritt zur Wetthalle und zum
Außengelände sind frei. Spannend ist natürlich nicht allein der Sport, die
meisten Besucher können sich einen Renntag ohne Pferdewetten nicht vorstellen.
Nähere Einzelheiten zu den Rennen, den Wetten, den Pferden und den Fahrern erfahren Sie
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und telefonisch unter 040 - 899 65 8-0 / Fax 040 - 899 65 830.