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Warum Selbstwerbung?

Wer Brennholz, Stangen oder Gartenbaumaterial benötigt, kann dies nicht nur beim Förster kaufen, sondern in vielen Fällen nach Absprache mit dem Förster auch selbst im Wald sägen. Der zuständige Revierförster weist dem „Hobby-Waldarbeiter“ eine begrenzte Waldfläche zu, auf der er z.B. sein Brennholz selber sägen kann. Dabei handelt es sich um "profi-gefällte" Bäume, bzw. von den Forstwirten nicht aufgearbeitetes Kronenholz und Äste oder um entsprechendes Holz aus Durchforstungsbeständen.

Was muss ich beachten?

Selbstwerber sind im eigenwirtschaftllichen Interesse tätig, sie genießen deshalb nicht den Versicherungsschutz der für den Forstbetrieb zuständigen Unfallversicherung. Sie führen die Arbeit in eigener Verantwortung durch und haften für Schäden, die im Zusammenhang mit der Selbstwerbung entstehen. Die Arbeit im Walde ist mit zahlreichen Gefahren verbunden, bitte beachten Sie die folgenden Hinweise.

Arbeit mit der Motorsäge - eher was für Profis

Beim Kauf von Arbeitsgeräten und Schutzkleidung bitte auf nebenstehende Prüfzeichen achten, die Ihnen eine Qualitätsgarantie geben. Als zweckmäßige Ausrüstung und Schutzkleidung empfehlen wir bei Einsatz von Motorsägen: eng anliegende Arbeitskleidung, Schutzhelm mit Gehör- und Gesichtsschutz oder Schutzbrille, Arbeitsschutzhandschuhe, Sicherheitsstiefel mit Stahlkappe, Schnittschutzhose mit Schnittschutzeinlage. An Werkzeugen werden benötigt: leichte bis mittlere Motorsäge mit Sicherheitsausrüstung ( 1,2 - 2,5 kW ), Doppelkanister für Kraftstoff und Bio-Kettenöl, Reservekette, Feilen und Feilenhalter zum Schärfen der Kette sowie Schärfgitter und Kombischlüssel.

 Führen Sie nur Arbeiten durch, die Sie beherrschen, oder lassen Sie sich von einer sachkundigen Person helfen. Motorsägen sollten nur von geübten Personen bedient werden.  Sorgen Sie dafür, dass Sie ständig Kontakt zu einer anderen Person haben, die im Notfall helfen oder Hilfe herbeiholen kann (Handy empfohlen!).  Tragen Sie unbedingt die oben empfohlene, eng anliegende, zweckmäßige Kleidung sowie Schutzhandschuhe und feste Schuhe mit Stahlkappe. Beim Einsatz von Motorsägen müssen immer Schutzhelm mit Gehör- und Gesichtsschutz sowie eine Hose mit Schnittschutzeinlage und Sicherheitsschuhe getragen werden. Hierbei ist zu beachten, dass 

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nur Sägen mit allen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen verwendet werden, 

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die Säge beim Starten sicher abgestützt wird,  

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sie selber einen sicheren Stand haben, 

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nicht mit der Schienenspitze gesägt wird  (Rückschlaggefahr !), 

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sich keine Personen in unmittelbarer Nähe aufhalten (Sicherheitsabstand !),

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eingeklemmte Holzteile nur bei abgestelltem Motor entfernt werden,

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die Säge mit beiden Händen festgehalten wird,

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beim Transport und bei Reparaturarbeiten der Motor abgestellt ist,

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beim Betanken der Säge nicht geraucht wird,

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ein Trichter bzw. Einfüllstutzen verwendet wird,

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keine Eisenkeile verwendet werden,

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besonders auf Holz in Spannung geachtet wird, im Zweifel sollten Sie solche Hölzer nicht bearbeiten.

Und für alle Fälle: einen Verbandskasten in der Nähe des Arbeitsplatzes bereit halten! Wichtig: arbeiten Sie nie allein mit der Motorsäge!

 

Arbeit mit der Bügelsäge

 

Einfacher ist natürlich der Gebrauch der Bügelsäge - immer mit einem scharfen Blatt. Bei Hölzern bis Armstärke ist dies selbst bei den Profis die empfohlene Arbeitsmethode. Doch auch Bügelsägen und Äxte sind scharfe Werkzeuge, deshalb gehört der Verbandskasten dazu.  Ob Bügel- oder Motorsäge, sie brauchen auf jeden Fall:  Beil oder Axt bis 1000 g, Klappsägebock, Spalthammer oder Spaltaxt bis 3 kg, Spaltkeile aus Aluminium, Packhaken oder Packzange. Generell gilt, dass Sie nur technisch einwandfreies und geeignetes Gerät verwenden, nicht bei starkem Wind, Sichtbehinderungen, Regen und Gewitter arbeiten und aufgearbeitetes Holz sicher zwischen Pfählen lagern, so dass es nicht vom Stapel abrollen oder umstürzen kann.

 

Viel Spaß beim Selbstwerben!