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Polo-ABC
Fouls
Ausrüstung

 

Polo gibt es seit mehr als 2600 Jahren, in Hamburg seit mehr als 100 Jahren, damit ist der Hamburger Polo Club der älteste auf dem europäischen Kontinent.  Im Juni 1898 wurde den Hamburgern auf der Bahrenfelder Trabrennbahn erstmals der Polosport vorgeführt. Heute gelten die Hamburger Polospieler als die spielstärksten in Deutschland und das Polospiel als die wohl exklusivste Ballsportart überhaupt

Das Regelwerk im Polo ist über 100 Seiten stark und dementsprechend komplex. Immer aber geht es um die Sicherheit der Spieler und der Pferde. Bei uns finden Sie einen kleinen Überblick über die Ausrüstung, wichtige Begriffe und Regeln sowie Fouls .

Ein Polo-Team besteht aus vier  Spielern, es verfügt über einen sogenannten "Back", die Nummer 4, der das Spiel von hinten aufbaut und nach hinten abschirmt; einen Spielmacher mit der Nr. 3, der in der jeweiligen Spielsituation die Taktik der Offensive oder Defensive bestimmt und zwei Angreifer mit den Nummern 2 und 1. Jeder Spieler  hat nach dem Prinzip der Manndeckung einen direkten Gegenspieler (die Nr. 4 gegen die Nr. 1, die 2 gegen die 3 und umgekehrt).

Auch wenn es in Deutschland keine Polo-Bundesliga und  nur drei professionelle Polospieler gibt - im Vergleich zu den Millionengehältern der Fußballprofis verdient ein deutscher Polospieler in der halbjährigen Saison etwa € 5000 pro Spielwochenende - die Zuschauerzahlen steigen in den 25 deutschen Poloclubs.

Das wichtigste Turnier Deutschlands wird in Hamburg ausgetragen: die High-Goal-Meisterschaften. Zuschauer sind willkommen, müssen allerdings auch selbst aktiv werden: das "Eintreten" der herausgeschlagenen Rasenstücke wird in den Spielpausen traditionell von den Gästen geleistet.