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Wälder auf Böden mit Stau- und hohen Grundwasserständen

Wenn der Boden durch sehr langsames Versickern von Wasser oder durch tieferliegende wasserstauende Schichten im Boden länger im Jahr wassererfüllt ist, bilden sich Wälder, die in unserem Klimaraum durch Eichen und Buchen geprägt sind. Dies Waldflächen sind in der Vergangenheit häufig durch  Fichten und Kiefern in Nadelwälder umgewandelt worden, weil man sich davon eine höhere Produktion versprach. Sie sind meist nährstoffarm und haben häufig die Drahtschmiele, eine säureliebende Grasart in der Pflanzenschicht.

Insbesondere auf den Sanderflächen der letzten Eiszeit finden sich solche Wälder auf den Zweischichtböden. Oben liegt Sand und etwas tiefer liegen Schichten von Lehm oder Sand in dem sich durch Eisenverlagerung feste Erdkrusten ausgebildet haben und die Wasserdurchlässigkeit des Bodens stark vermindern. In Norden Hamburgs, vor allem im Tangstedter Bereich sind diese Fläche vielfach durch Flugsande überweht. Aber auch im Bereich des südlichen Klövensteen finden wir solche Flächen, wo auch noch Reste alter Dünen zu finden sind. Sie würden etwa 30% der Hamburger Waldfläche einnehmen.