Ziel des Senats ist es, eine
wirtschaftlich, sozial und ökologisch zukunftsfähige Hamburger Landwirtschaft zu
entwickeln. Umweltschonende Produktion, entsprechende
Beratung, Forschung und Vermarktung werden gefördert, damit wir eine
flächendeckend umweltverträgliche und multifunktionale Landwirtschaft behalten, die entwicklungsfähig
bleibt und ihre besonderen Chancen im Bereich der regionalen Vermarktung und
Dienstleistung nutzt.
Zum charakteristischen Bild der
Hansestadt gehören landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaften wie die
Vier- und Marschlande, das Alte Land oder die Knicklandschaften der nördlichen
Geest. Grünland, Ackerbau und Viehwirtschaft haben sich bei uns als bäuerlich geprägter
Landbau erhalten,
Intensivlandwirtschaft mit besonderen Risiken
und Problembereichen, zum Beispiel durch Einträge von Dünge- und
Pflanzenschutzmitteln in Grund- und Oberflächenwasser, Entwässerung und Umbruch von Grünland und Ausräumung
von Landschaften gibt es in Hamburg nicht. Der Grünlandanteil hat in den letzten Jahren
sogar noch zugenommen.

Eine besonders konsequente Form einer umweltgerechten Landwirtschaft stellt der Ökologische
Landbau dar: ohne Einsatz von chemisch-synthetischen Dünge- und
Pflanzenschutzmitteln, mit angepasstem Düngeniveau, Beachtung betrieblicher
Kreisläufe, vielfältiger Fruchtfolge, Förderung von Randbiotopen und Nützlingen,
mechanischer Beikrautregulierung und artgerechter, flächengebundener
Tierhaltung.
Wenn Sie landwirtschaftliche
Produkte aus der Region kaufen möchten, finden Sie
hier Bauernhöfe mit
Hofläden und Direktvermarktung in Hamburg.