Home
Nach oben

 

Autobahndreieck in den Harburger Bergen Lärm kann gesundheitsschädigend wirken und die Leistungsfähigkeit des Menschen herabsetzen. Lärmschutzwald kann bei genügender Breite und entsprechendem Aufbau die Zone der Lärmbelästigung auf weniger als die Hälfte verringern. Größere Waldgebiete sind die letzten Oasen der Ruhe. Hier wird kein Lärm erzeugt und von außen eindringender Lärm wird stark gedämpft. Der Wald schluckt besonders die hohen, für den Menschen unangenehmen Töne, Laubbäume mit großen Blättern sind dabei wirksamer als kleinblättrige Arten oder unsere Nadelbäume.

Forstliche Pflegemaßnahmen

Da die Lärmdämmung der Laubbäume und laubtragenden Sträucher mit dem Blattabfall im Winter um etwa zwei Drittel zurückgeht, müssen Mischbestände aus Nadel- und Laubbäumen begründet werden. Ziel ist dabei ein dichter, von der Strauch- bis zur obersten Kronenschicht möglichst gleichmäßig aufgebauter Wald. Hallenbestände ohne Bodenvegetation und Strauchschicht bewirken nur eine geringe Lärmdämmung, unter Umständen sogar eine Weiterleitung des Schalls. Jede weitere Zerschneidung noch vorhandener Ruhezonen durch neue Verkehrsstraßen muss möglichst vermieden werden.