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Harburger Geestrand-Wald mit Autobahn und HafengebietWald spielt im Klimahaushalt eine bedeutende Rolle. Er bewahrt Siedlungen und landwirtschaftliche Nutzflächen vor nachteiligen Windeinwirkungen und verbessert das Klima benachbarter Wohngebiete und Freiflächen durch Luftaustausch. Waldflächen ermöglichen einen Luftaustausch, indem sie kühle und saubere Frischluft heran- und die erhitzten Luftmassen der bebauten Bereiche abführen. Durch die Höhe der Waldvegetation und die "Rauhigkeit" seines Kronendaches werden Turbulenzen erzeugt, die eine Luftdurchmischung bis zur 40-fachen Höhe des Baumbestandes bewirken.

Im Sommer ist Waldluft bis zu 8°C kühler als die in innerstädtischen, verdichteten Wohngebieten. Sie enthält ein spezifisches natürliches Aerosol - besonders im Nadelwald - das manchem der in der Medizin verwendeten künstlichen Aerosole überlegen ist. Waldflächen, auch von geringer Breite, tragen erheblich zur Windruhe in der bodennahen Luftschicht bei. Sie schützen nachgelagerte Flächen vor Windeinwirkung. Im Schutz der Waldbestände fallen mehr Tau und Regen, die Verdunstung ist wesentlich geringer.

Forstliche Pflegemaßnahmen

Die Klimawirkungen des Waldes setzen die Erhaltung entsprechend hoher und geschlossener Waldbestände voraus. Klimaschutzwald wird örtlich als Dauerbestockung bewirtschaftet, indem größere Freiflächen vermieden werden und durch die geeignete Baumartenmischung eine dauernde, kleinflächige Verjüngung gewährleistet wird.