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2000/01

Zum Ende eines jeden Jagdjahres (1.April - 31. März) melden die Jäger in Hamburg welches Wild von ihnen erlegt wurde. Dabei dürfen Rot-, Dam- und Rehwild nur im Rahmen eines gesetzlich vorgeschriebenen Abschussplanes bejagt werden. Bei allen Wildarten ist ist es Ziel der Jagd,  einen artenreichen Wildbestand zu pflegen und zu nutzen, sowie die Lebensgrundlagen des Wildes unter den besonderen Bedingungen des großstädtischen Ballungsraumes zu pflegen, zu sichern und möglichst wiederherzustellen (§1, Hamburgisches Jagdgesetz).

Die Tabellen mit den Jagdstrecken der einzelnen Jagdjahre (bitte klicken Sie das entsprechende Jahr in der linken Spalte an) enthalten auch Angaben über Fallwild. Dieses durch den Verkehr oder aus sonstigen Ursachen angefallene Wild ist in der Spalte "Summe" der jeweiligen Jahres-Tabelle enthalten.

Hier die aktuellen Zahlen als Grafik,  geordnet nach Häufigkeit:

Das Rotwild ist auf ein relativ kleines Haupteinstandsgebiet von rd. 1.000 ha im Revier Duvenstedter Brook beschränkt. Sein Lebensraum umfasst eine Fläche von ca. 10.000 ha, überwiegend belegen im benachbarten Schleswig-Holstein. Die Rotwildstrecke hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2 Stück  auf 22 Stück erhöht. Auch die Damwild-Strecke von 22 (in 2004/05) hat um 6 Stück auf 28 Stück zugenommen. Das entspricht ca. 30 %.

Schwarzwild kommt im Hamburger Nordosten sowie auf Flächen im Süderelberaum angrenzend an Niedersachsen vor. Während 2004/2005 ein Abschuss von 107 Stücken zu verzeichnen war, zeigt die diesjährige Strecke von 140 Stück Schwarzwild, dass die Bestände noch immer nicht reduziert werden konnten.

Die Rehwildstrecke belief sich in diesem Jagdjahr auf 1089 Stück ( 108 Stück mehr gegenüber 2004/2005). Mit 90 Stück Fallwild und 230 Stück Verkehrsfallwild sind wie im Vorjahr rund 32 %  ohne jagdlichen Einfluss auf der Strecke geblieben.

Die Feldhasenstrecke ist gegenüber dem letzten Jagdjahr wieder angestiegen und liegt jetzt bei 937 Stück. Darin enthalten sind 34 Stück Fallwild und 63 Stück Verkehrsfallwild, erheblich weniger als im Vorjahr..

Die Wildkaninchenstrecke liegt mit 911 Kaninchen erneut (rund 200 Stück) unter dem Ergebnis des Vorjahres. Hier sind 20 Stück Fallwild und 49 Stück Verkehrsfallwild zu verzeichnen, ebenfalls erheblich weniger als im Vorjahr..  

Die Jagd auf Federwild beschränkt sich im Wesentlichen auf Stockenten, Ringeltauben und Fasane. Bei den Stockenten ist die Strecke - wegen der zurückhaltenden Bejagung infolge des Vogelgrippe-Geschehens um ca. 314 Stück auf 1.633 gesunken, während sich die Abschusszahl bei der Ringeltaube mit 1460 Stück fast verdoppelt hat.

Rabenkrähen und Elstern konnten wegen jagdrechtlicher Änderungen im vergangenen Jahr erstmalig bejagt werden. Es wurden 485 Rabenkrähen und 310 Elstern erlegt.