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Der Habicht ist der Greifvogel des Waldes. Bis zu 60 cm lang ist das Weibchen wesentlich größer als das Männchen (Terzel). Er horstet auf hohen Bäumen in größeren Waldgebieten, die auch sein Jagdgebiet bilden. Er ist auf der Oberseite braungrau, unterseits hell-dunkelgrau in charakteristischer feiner Querbänderung (gesperbert). Seine krallenbewehrten Beine und Füße (Fänge) sind gelb und ohne Federn. In seinem Aussehen ähnelt er dem nur gut halb so großen Sperber.

Nach der Balz Februar/März werden in sechs Wochen vom Weibchen die drei bis vier Eier ausgebrütet. Der Terzel trägt Beute für die fast sechs Wochen im Nest hockenden jungen heran, das Weibchen zerlegt und verteilt die Nahrung an den Nachwuchs. Habichte schlagen ihre Beute auch im Flug, jede Deckung nutzend als Überraschungsangreifer. Meist greift er Tauben, Eichelhäher, Drosseln, Eichhörnchen und Kaninchen. Der Jagdflug ist flach, geschickt und mit hoher Geschwindigkeit auch zwischen den Waldbäumen. Sein Jagdrevier erstreckt sich - getrennt vom Brutrevier - über eine Größe von 3 - 5000 Hektar.

Habichte kommen in Hamburg entsprechend ihren Ansprüchen an den Lebensraum in den Waldgebieten vor, ihr Jagdrevier reicht weit in die bebaute Stadt hinein. Bei dem optimalen Nahrungsangebot durch Stadttauben sind praktisch alle verfügbaren Habicht-Lebensräume belegt. Der Habicht ist seit vielen Jahren ganzjährig geschont und genießt den besonderen Schutz des Jagdgesetzes.