Fahrrad
fahren mit dem sechsten Sinn...
Wege in Wald und Feld sind oft unübersichtlich. Hinter der nächsten
Biegung, dem nächsten Geländeabsatz können ein Heuwagen, ein Forstschlepper,
eine Kuhherde oder ein
Langholzfahrzeug stehen - auch gegen Abend und am Wochenende.
Die meisten
Outdoor-Wege haben Wegeoberflächen aus Schotter, Sand und Splitt. Das bedeutet lange Bremswege. Hohes Tempo ist für Fahrradfahrer lebensgefährlich. Aber auch für ahnungslose Jogger,
Kinder oder Behinderte. Immer gilt: Fußgänger haben
Vorfahrt. Fahren Sie vorausschauend und so vorsichtig wie im Straßenverkehr.
Ein besonderer Tipp: unser Wild nimmt Sie nicht ernst, es hält Sie aus langer
Tradition und Erfahrung für ungefährlich. So haben Sie beste Chancen zur
Wildbeobachtung, wenn Sie langsam fahren und nicht absteigen.
Bitte benutzen Sie keine Pfade oder gar Wildwechsel zum
Mountainbiking. Der Boden
ist empfindlich
und darf nicht "unter die Räder kommen" - vor allem im Wald!
Das Befahren des Waldes
und Bremsspuren ziehen Schäden wie Erosion und Verdichtung nach sich.
Wer abseits von Wegen Rad fährt, stört das
Wild - oft ohne es zu merken - und schadet dadurch dem Wald und dem Wild, weil
gestörtes Wild die Waldbäume verbeißt. Außerdem ist es nach dem Landeswaldgesetz
verboten.