Die
Esche nimmt in Hamburg ca. 3% der Waldfläche ein. Dabei handelt es sich meist
um Reinbestände aus
natürlicher Verjüngung, seltener gemischt mit Ahorn oder Buche. Natürlicherweise käme diese Baumart in Hamburg auf
den besseren bis besten, gut kalkversorgten Standorten und im Auenbereich der
Bäche waldbildend als Haupt- oder Mischbaumart vor.
Sie wächst in der Jugend sehr
schnell und braucht viel Licht. Ihre Früchte sind mit einem Flügel versehen,
der sie trotz ihres Gewichts als sogenannte "Schraubenflieger" viele
Meter weit tragen kann. Ihr hartes, zähes und besonders elastisches Holz wird zum
Innenausbau, als Parkett, im Möbelbau massiv und als Furnier verwendet. Noch
heute werden Stiele, Bögen und Barrenholme aus Esche gemacht.
Sie wird in Hamburg über 30 m hoch
und wurzelt auch auf feuchten Böden ziemlich sturmfest. Sie wird ihren
Flächenanteil als Mischbaumart weiter erhöhen.