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Ziele des Programms

Auf Grundlage einer Stärken-Schwächen-Analyse, in Übereinstimmung mit den Zielen der ELER-Verordnung, den strategischen Leitlinien der Gemeinschaft und den Zielen des Nationalen Strategieplans für Deutschland setzt sich die Hamburger Programmstrategie aus drei Oberzielen zusammen, die in ein übergreifendes Rahmenziel eingebettet sind.

Die drei Oberziele sind:

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Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit,

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Erhalt und Verbesserung der Umwelt- und Biotopqualität,

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Agrarstrukturelle Entwicklung und Flächensicherung im Kontext einer vielfältigen, lebendigen Kulturlandschaft.

Rahmenziel ist die „Steigerung von Image und Identität“. In einem wechselseitigen Prozess sollen durch Verfolgung des Rahmenziels das Erreichen der Oberziele unterstützt werden. Zugleich können und sollen die Maßnahmen zur Umsetzung der Oberziele auch zur Umsetzung des Rahmenziels beitragen.

Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

In Hamburg besteht für den landwirtschaftlichen Sektor das Ziel, Landwirtschaft und Gartenbau als lokalen Wirtschaftsfaktor zu erhalten. Den Kern der ländlichen Räume bilden wettbewerbsfähige landwirtschaftliche Betriebe, deren Struktur auf der betrieblichen Ebene durch Betriebswachstum und Spezialisierung gestärkt und weiterentwickelt werden soll.

Erhalt und Verbesserung der Umwelt- und Biotopqualität

Das Ziel der Erhaltung und Verbesserung der Umwelt- und Biotopqualität umfasst die Bereitstellung, Pflege und Entwicklung von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen in der Agrarlandschaft sowie den Boden-, Gewässer- und Klimaschutz.

Agrarstrukturelle Entwicklung und Flächensicherung in einer vielfältigen, lebendigen Kulturlandschaft

In Verdichtungsräumen ist die Konkurrenz um den Faktor Boden besonders stark: Flächenknappheit, Planungsunsicherheit und die Überlagerung von Landwirtschaftsflächen mit außerlandwirtschaftlichen Funktionen wie z. B. Naherholung oder Natur-, Landschafts-, Boden- und Wasserschutz üben auf die Bodennutzung einen zusätzlichen Einfluss aus. Vor diesem Hintergrund vollzieht sich agrarstrukturelle Entwicklung in Verdichtungsräumen schneller und spürbarer als in weniger dicht besiedelten Räumen. Aufgrund ihrer Multifunktionalität bietet die Landwirtschaft im Verdichtungsraum gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Freiraumgestaltung und –entwicklung. Aus diesem Grund sollen parallel zu den agrarwirtschaftlich orientierten Zielen im Bewusstsein der Bevölkerung vielfältige und lebendige Kulturlandschaften etabliert werden. Dazu sind die Leistungen des ländlichen Raums der Bevölkerung zu vermitteln. Zielsetzung ist, auf eine wechselseitig starke Identifizierung von Stadt- und Landbevölkerung und nachhaltige Wertschätzung hinzuwirken. Darüber hinaus gilt es, die Struktur der ländlichen Gebiete in Hamburg als Natur- und Kulturlandschaftserbe zu erhalten und zu entwickeln. Die ländlichen Gebiete sollen für die Bevölkerung erlebbar und attraktiv gestaltet sein.

Rahmenziel: Steigerung von Image und Identität

Durch Steigerung von Image und Identität der hamburgischen Landwirtschaft und des Gartenbaus sollen den Landwirten auf der einen Seite die Chancen bewusst gemacht werden, die sich durch ihren Standort in einer Metropolregion bieten. Die Nähe zur Großstadt soll stärker genutzt werden. Gerade für gartenbauliche und landwirtschaftliche Erzeugnisse, die keiner weitere Verarbeitung bedürfen, bestehen vielfältige Absatzmöglichkeiten auf dem Großmarkt, den Wochenmärkten und im Direktverkauf.

Um dieses Vermarktungspotential ausschöpfen zu können, muss die Wertschätzung des Verbrauchers für Produkte aus der Region gesteigert werden. Dies kann einerseits durch eine hohe Dienstleistungs- und Produktqualität und andererseits durch transparente Produktionsprozesse erfolgen, die dem Verbraucher anschaulich und lebendig durch Begegnungen auf dem Hof oder im Gartenbaubetrieb veranschaulicht werden. Insgesamt soll die Stadt-Land-Wertschätzung gefördert werden.

Auf der anderen Seite sollen den Hamburger Bürgerinnen und Bürgern die Vorteile, die mit der Landwirtschaft einhergehen, näher gebracht werden. Denn die Landwirtschaft erfüllt neben der landwirtschaftlichen Erzeugung im zunehmenden Maße bedeutende umwelt- und freizeitorientierte Funktionen. Mit einer nach außen wie nach innen gerichteten Analyse sollen die sich bietenden Entwicklungspotenziale identifiziert, profilscharf herausgearbeitet und zu einem gesamtstrategischen Imagekonzept „Unser Land“ verdichtet werden. Hierzu bedarf es einer breiten Beteiligung, in der alle gesellschaftlich relevanten Kräfte repräsentiert sind, die diesen Prozess fördernd begleiten können.