Home
Nach oben

 

Das Damwild stammt ursprünglich aus dem Vorderen Orient und wurde aus jagdlichen Gründen erst seit der Römerzeit über Südosteuropa und England nach Mitteleuropa eingeführt. Heute ist es besonders in Schleswig-Holstein und Dänemark, sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verbreitet. Der Damhirsch  kann bis zu 70 Kilogramm schwer, 150 Zentimeter lang und 100 Zentimeter hoch (Schulterhöhe) werden. Die weiblichen Stücke sind mit höchstens 38 Kilogramm deutlich leichter. Das Haarkleid ist im Sommer hell-rotbraun mit weißen Flecken und im Winter graubraun. Die Hirsche tragen ein in der Regel schaufelartiges Geweih, das besonders auf der Rückseite zackenartige Enden aufweist. Wie beim Rotwild ist die Stärke der Geweihentwicklung abhängig von Alter, Veranlagung, sozialer Stellung und der Verfügbarkeit von reichhaltiger und guter Nahrung. 

Die Geweihe der Hirsche in Hamburgs Duvenstedter Brook entsprechen denen anderer Vorkommen in Deutschland.  Zur Zeit der Brunft im Oktober/November kann man aus eigens angelegten Beobachtungsschirmen im Duvenstedter Brook auch tagsüber den im Vergleich zum Rothirsch leisen, hohen und eintönigen Brunftschrei der Hirsche und ihre Brunftkämpfe verfolgen.  Im  "Hochwild-Hegering", der auch viele Reviere in Schleswig-Holstein umfasst,  kommen etwa 70 Stück Damwild vor, die sich - wie das Rotwild - zur Brunft praktisch alle im Duvenstedter Brook aufhalten. Außerhalb der Brunft zieht Damwild weit umher, so findet immer wieder ein Austausch der Erbanlagen über große Entfernungen statt.