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Die Buche nimmt in Hamburg 12,5% der Waldfläche ein. Dabei handelt es sich meist um Reinbestände aus natürlicher Verjüngung auf den besseren Waldstandorten und in Mischung mit Eiche auf den etwas ärmeren Böden. Auch natürlicherweise käme diese Baumart in Hamburg auf diesen Standorten waldbildend als Hauptbaumart vor.

Sie gilt als "Mutter des Waldes",  weil sie mit ihren Wurzeln und mit ihrem Laub den Boden auflockern und verbessern kann, sie in der Vergangenheit durch ihre Früchte (Bucheckern) - die auch für den Menschen genießbar sind - den Vieheintrieb, besonders von Schweinen ermöglichte, ihr Holz als herausragender Brennstoff diente und sie sich problemlos verjüngte. Das Holz der Buche wird zum Innenausbau, als Parkett, im Möbelbau, vor allem als Furnier verwendet. Es hat einen hohen Brennwert, verbrennt ohne zu "spritzen" und empfiehlt sich damit besonders für den offenen Kamin (Brennholz).

Sie wird in Hamburg bis zu 32 m hoch und wurzelt je nach Boden flach bis tief. Sie verjüngt sich nach  den Bodenkalkungen wieder gut und wird ihren Flächenanteil weiter erhöhen.

Abbildung aus "Sammlung naturkundlicher Tafeln -  Sträucher und Bäume", Claus Caspari, Kronen-Verlag Hamburg ( 1960).  © Rechte bei Susanne de Zarobe-Cramer "nature in picture", Hamburg