Die
Buche nimmt in Hamburg 12,5% der Waldfläche ein. Dabei handelt es sich meist
um Reinbestände aus
natürlicher Verjüngung auf den besseren Waldstandorten und in Mischung mit
Eiche auf den etwas ärmeren Böden. Auch natürlicherweise käme diese Baumart in Hamburg auf diesen
Standorten waldbildend als Hauptbaumart vor.
Sie gilt als "Mutter des
Waldes", weil sie mit ihren Wurzeln und mit ihrem Laub den Boden
auflockern und verbessern kann, sie in der Vergangenheit durch ihre Früchte (Bucheckern)
- die auch für den Menschen genießbar sind - den
Vieheintrieb, besonders von Schweinen ermöglichte, ihr Holz als herausragender
Brennstoff diente und sie sich problemlos verjüngte. Das Holz der Buche wird zum
Innenausbau, als Parkett, im Möbelbau, vor allem als Furnier verwendet. Es hat einen hohen Brennwert,
verbrennt ohne zu "spritzen" und empfiehlt sich damit besonders für
den offenen Kamin (Brennholz).
Sie wird in Hamburg bis zu 32 m
hoch und wurzelt je nach Boden flach bis tief. Sie verjüngt sich nach den Bodenkalkungen wieder gut und wird ihren Flächenanteil
weiter erhöhen.