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Moorwälder und Saumwälder der Flüsse und Bäche  

Niedermoorwälder entstehen meistens auf Böden, die den Bäumen nicht viele Nährstoffe bieten. Solche Wälder sind vor allem von Birken und Erlen geprägt. Sie stehen in den immer nassen, abflusslosen flachen Senken, wo das Wasser nicht versickern kann oder wo ein stetig hoher Grundwasserstand herrscht. Solche Flächen findet man im Elbeurstromtal meist im Bereich der ehemaligen Sandbänke oder im Bereich der Geest, wo es durch verdichtete Böden und Geländeform zu lang anhaltenden Wasseransammlungen kommt (Duvenstedter Brook).

In Bereich der  Fließgewässer oder ehemaligen Fließgewässer sind die Böden viel nährstoffreicher, da das Wasser durch seine stete Bewegung, im Herbst und Frühjahr auch durch Überschwemmungen, immer wieder neue Nährstoffe heranschafft. Eschen, Ulmen und Kirschen zusammen mit Buchen zeigen, dass hier der Wald eine üppige Entwicklung erfährt und die Bodenpflanzen lassen dies ebenfalls erkennen. Die Stieleiche ist an hohe und wechselnde Wasserstände gewöhnt und findet hier ihr zuhause. Leider sind diese Wälder durch die Regulierung der Wasserläufe und Baumaßnahmen der Menschen auch in Hamburg sehr selten geworden.  Sie finden sich in Resten meist entlang der Alster und der Elbe sowie der kleineren Flüsse und Bäche in den Walddörfern.

Insgesamt würden die Bruch- und Auewälder ca.25% der gesamten Hamburger Waldfläche einnehmen.