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Bodenerosion in der Fischbeker Heide: Heidenutzung ist Raubbau an der NaturWald schützt den Boden vor Wassererosion, Verwehung und Humusschwund. Durch den Vegetationsaufbau des Waldes wird der oberflächliche Abfluss der Niederschlagswassers gemindert und dessen erodierende Kraft geschwächt. Die Wurzeln der Waldbäume festigen den Boden mechanisch, ihre Zweige und Blätter sorgen für die nötige Windruhe, so dass Rutschvorgänge oder Auswehungen vermieden werden. Wald gewährleistet den höchstmöglichen Schutz des Bodens vor Erosion.

Forstliche Pflegemaßnahmen

Die Schutzwirkung von Wald für den Boden nimmt mit dem Alter der Bestände zu. Auf allen gefährdeten Standorten ist eine schützende Dauerbestockung erforderlich. Kleinräumig gestaltete, reife Waldbestände aus möglichst tiefwurzelnden Baumarten mit langen Verjüngungszeiten bieten den besten Schutz. Alle Pflegemaßnahmen und Walderschließungen - auch für Erholungszwecke - müssen dem Bodenschutz untergeordnet werden. Wasserläufe werden an erosionsgefährdeten Ufern mit Schutzstreifen aus standortgerechten Laubbaumarten versehen, die die Prallhänge und Bachauen natürlich sichern.