Die
Birke nimmt in Hamburg 16,6% der Waldfläche ein. Dabei handelt es sich meist
um Mischbestände mit Kiefer, die praktisch überall aus
natürlicher Verjüngung auf besonders trockenen oder besonders nassen
Waldböden stammen. Natürlicherweise käme diese Baumart in Hamburg auf diesen
Standorten waldbildend als Hauptbaumart vor.
Sie besiedelt auch gerne als
"Pionier" Rohböden aus Aufschüttungen oder ähnlichen
vegetationslosen Flächen. Reißt man sie nicht regelmäßig
heraus, würde sie die Heideflächen besiedeln und aus
"Offenland" natürlicherweise wieder Wald werden lassen. Das Holz der
Birke wird zum Möbelbau, vor allem als Furnier verwendet, auch zur
Zellstoffherstellung ist es geeignet. Als besonders leicht und ohne
"spritzen" brennendes Holz, ist sie besonders für den offenen Kamin geeignet (Brennholz).
Sie wird in Hamburg bis zu 23 m
hoch und wurzelt je nach Boden flach bis tief. Sie verjüngt sich
bei uns wegen ihrer gut flugfähigen, kleinen Samen, die in großer Zahl
produziert werden, sehr gut natürlich und wird auch künftig als Haupt- und Mischbaumart, z.B. mit
Kiefer gemischt vorkommen.