Home
Nach oben

 

Inhalt

Wenn Ihr Weihnachtsbaum noch im Wohnzimmer steht ... (25.12.03)
Reitwegekarte für den Klövensteen aktualisiert und verbessert (09.12.2003)

Ökosaatgut gesucht - die OrganicXseeds-Datenbank gibt Auskunft (02.12.03)  
Der Hamburger Weihnachtsbaum - natürlich und vom Förster
(29.11.03)
Bio-Rindfleisch aus dem Naturschutzgebiet - jetzt mit Bio-Siegel (16.11.2003)
3. Hubertusverkauf im Duvenstedter Brook - direkt vom Förster!
(08.10.2003)
Zur Rotwildbrunft in den Duvenstedter Brook - ein Walderlebnis der abenteuerlichen Art
(10.09.03)
Borkenkäfer im Hamburger Westen (02.09.03)  
Zur künftigen Verwendung von Tropenholz in Hamburg – Ihre Meinung ist gefragt
(28.08.03)
Der Wald und die Förster atmen auf – Waldbetretensverbot aufgehoben (20.08.03)
Akute Waldbrandgefahr - Betreten der Wälder ab sofort verboten! (07.08.03)
Johannes Noffke ist der neue Revierförster in Volksdorf  (01.08.03)  
Vorsicht Waldbrandgefahr! (28.07.03)
Deutscher Forstwirtschaftsrat tagt zum ersten Mal in Hamburg - Grußwort von Senator Peiner (18.06.03)
Jagd im Duvenstedter Brook neu geregelt: Stärkere Regulierung der Wildbestände erforderlich
(17.06.03)
Neuer Revierförster im Klövensteen - Nils Fischer übernimmt die Försterei (16.06.03)

Ehrenpreise für junge Pferdesportler
(15.06.03)
Landpartie - mit dem Fahrrad durch den Garten Hamburgs
(09.06.03)  
Umweltleistungen der Landwirtschaft werden belohnt - zwei neue Fördermaßnahmen startklar
(08.06.03)
Let's go Polo - BERENBERG Polo-Derby wieder am 13. - 15. Juni 2003
(11.06.03)
Spielen im Wald - Neue Waldspiele (18.05.03)
Seminare und Exkursionen für Naturfreunde und Jäger (08.05.03)
Uhu-Rally im Wildgehege Klövensteen - Materialien für Kinder, Lehrer, Eltern und andere Menschen (06.05.03)
Neue Försterin in Bergedorf - Christine Franke tritt ihren Dienst an
(01.05.03)  
"Ich tu' was für meine Region" - Verbraucher wählten die besten Anbieter regionaler Lebensmittel (12.04.03)
Fischbek - Bodenmaterial aus der Heidepflege deckt alten Müll ab (31.03.03)

Wildbraten zu Ostern - am 12. April von der Revierförsterei  Duvenstedter Brook
(31.03.03)
Naturschutz-Gutachten: notwendiger Ausgleich im Obstbaugebiet könnte allen nützen (03.03.03)  

Neue Abteilung "Landwirtschaft und Forsten" gegründet - nachhaltige Nutzung zu Gunsten von Mensch und Natur unter einem Dach
(01.03.03)
Raubtier-Familie im Wildgehege Klövensteen (28.02.03)
Hamburg sucht zwei Förster/Försterinnen (25.02.03)

Freilaufende Hunde gefährden unser Wild - vier Rehe im Niendorfer Gehege getötet (17.02.03)
Neue Fördermöglichkeiten für eine umweltgerechte Landwirtschaft (24.01.03)  
"Ich tu' was für meine Region": Gewinnen mit Gemüse und Obst aus Hamburg - eine Aktion der Verbraucherzentrale
(03.01.03)

 

Wenn Ihr Weihnachtsbaum noch im Wohnzimmer steht ...

(25.12.03)

Wenn Sie einen frischen Hamburger Weihnachtsbaum von uns erworben haben, sollte er gut noch ein paar Tage ohne zu nadeln in Ihrer Wohnung stehen können. Ein Baumständer mit Wasservorrat und die Aufstellung entfernt von der Heizung und nicht vor dem sonnigen Südfenster lässt ihn länger grün bleiben. Aber auch grüne Weihnachtsbäume können schnell in Flammen aufgehen: der Gehalt an ätherischen Ölen in den Nadeln und das Harz in den Zweigen - darum duftet er so angenehm - macht sie leicht entzündlich.

Die Hamburger Feuerwehr rät:

bullet

Ersetzen Sie trockene Zweige von Adventsgestecken durch frisches Tannengrün. Benutzen Sie keine brennbaren Untersätze.

bullet

Sorgen Sie für eine gute Standfestigkeit des Baumes.

bullet

Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Gardinen.

bullet

Verstellen Sie nicht Ihre Fluchtwege wie Türen und Fenster.

bullet

Verwenden Sie keinen brennbaren Baumschmuck.

bullet

Kerzen nicht unmittelbar unter Zweigen anbringen. Prüfen Sie die Wärmestrahlung vorsichtig mit der Hand.

bullet

Wunderkerzen gehören nicht an den Weihnachtsbaum.

bullet

Zünden Sie Kerzen an der Spitze des Baumes zuerst an. Löschen Sie die Kerzen von unten nach oben aus.

bullet

Lassen Sie brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt, schon gar nicht, wenn Kinder allein im Zimmer sind.

bullet

Verwahren Sie Zündhölzer und Feuerzeuge vor Kindern an einem sicheren Platz.

bullet

Behalten Sie Adventskränze, Tannengestecke und Weihnachtsbäume nicht zu lange in der Wohnung.  Trockene Zweige brennen wie Zunder.

bullet

Beugen Sie vor, halten Sie für den Brandfall ein Löschmittel griffbereit, denn um ein Gefäß mit 10 - 12 Litern Wasser zu füllen, benötigen Sie ca. 1 Minute. Und das kann genau eine Minute zu spät sein.

Ein friedliches und glückliches Neues Jahr  2004 wünscht Ihnen Ihr

Forstamt Hamburg

 

Reitwegekarte für den Klövensteen aktualisiert und verbessert

(09.12.2003)

Die beliebte Reitwegekarte für den Klövensteen liegt ab sofort in neuer und verbesserter Fassung zum Herunterladen bereit. Die für die Orientierung der Reiter wichtigen Wege wurden mit deutlicheren und größeren Bezeichnungen versehen und die im Revier Klövensteen charakteristischen Orientierungssteine in die Kartendarstellung aufgenommen. Die Karte wurde dadurch noch leichter lesbar und informativer.

Sie kann auf dem eigenen PC gespeichert und in beliebigen Ausschnitten ausgedruckt werden. Die Neufassung wurde möglich, weil engagierte Reiterinnen und Reiter des Vereins der Klövensteenreiter ihre Erfahrungen in Zusammenarbeit mit dem Forstamt eingebracht und umgesetzt haben. Die alte Fassung wurde bisher mehr als 500-mal nachgefragt und von dieser Website heruntergeladen.

 

Ökosaatgut gesucht - die OrganicXseeds-Datenbank gibt Auskunft 

(02.12.03)

Hamburg wird zusammen mit den anderen Bundesländern ab 1. Januar 2004 die Internet-Datenbank „OrganicXseeds“ zur Information über verfügbares Öko-Saatgut und Öko-Pflanzkartoffeln zur Verfügung stellen. Damit setzt die Freie und Hansestadt auf Länderebene die EG-Verordnung Nr. 1452/2003 um, die alle EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet, eine solche Datenbank einzurichten. Die Datenbank wird der Öffentlichkeit über das Internet www.organicXseeds.com zugänglich sein.

Nach der  EG-Verordnung Nr. 1452/2003 dürfen von Öko-Landwirten nicht-ökologisches Saatgut bzw. Pflanzkartoffeln nur verwendet werden, wenn ihnen das von ihrer Kontrollstelle ausdrücklich erlaubt wird, weil die Datenbank z.B. die gewünschte Sorte einer Art  nicht enthält oder nachweislich keine der in die Datenbank gestellten Sorten für den Öko-Landwirt eine geeignete Alternative darstellt.

Mit der neuen Datenbank können sich nicht nur Öko-Landwirte in einfacher Weise über Bezugsquellen von benötigtem Öko-Saatgut umfassend und zuverlässig informieren, auch Öko-Saatgutzüchter und –vermehrer finden sicherer ihre Abnehmer.

Der Hamburger Weihnachtsbaum - natürlich und vom Förster

(29.11.03)

Im Dezember verkaufen unsere Revierförstereien wieder die Hamburger Weihnachtsbäume. Im Sortiment sind Edel-, Nordmanns- und Küstentannen, Rot-, Blau- und Omorikafichten, Douglasien und Kiefern. Näheres zu den Verkaufsstellen, den Öffnungszeiten und den Preisen erfahren Sie hier. Besucher können sich vor Ort über die FSC-Zertifizierung des Forstamtes als Nachweis einer nachhaltigen, umweltschonenden und sozialverträglichen Produktionsweise informieren. Für die Produktion von Weihnachtsbäumen bedeutet das eine Abkehr von den sonst intensiv und mit großem Chemieeinsatz bewirtschafteten Weihnachtsbaum-Plantagen mit ihren für den Naturhaushalt negativen Folgen. Im Vergleich zu den klassischen Plantagen werden zum Beispiel anstelle chemischer „Unkrautbekämpfung“ Schafe aus England der Rasse “Shropshire“ eingesetzt, die keine Nadelbäume, sondern vorzugsweise Kräuter und Gräser fressen, so dass diese auf einfache und natürliche Weise kurz gehalten werden. Die an die Standortgegebenheiten angepasste Baumartenmischung, sowie der Verzicht auf besonders empfindliche Nadelbaumarten haben dazu geführt, dass die Bäume widerstandsfähiger gegen Krankheiten sind und nicht mehr gespritzt werden müssen.

Kleine Fichten können auch zum Wiedereinpflanzen im eigenen Garten im Topf gekauft oder geliehen werden. Die Bäume sind sowohl mit dem Siegel "Hamburger Forstprodukt" als auch mit dem FSC-Logo gekennzeichnet. In den Revierförstereien Volksdorf und Duvenstedter Brook sowie in der ehemaligen Revierförsterei Niendorfer Gehege besteht darüber hinaus die Möglichkeit, Wildfleisch und Wildwurst aus der Jagd des Forstamtes sowie Rindfleisch aus der Galloway-Herdbuchherde des Naturschutzgebietes Duvenstedter Brook zu erwerben.

 

Bio-Rindfleisch aus dem Naturschutzgebiet - jetzt mit Bio-Siegel

(16.11.2003)

Schon seit Mai 2000 mit dem EKO-Qualitätssiegel für ökologische Landwirtschaft ausgezeichnet,  trägt unser Galloway-Fleisch ab sofort auch das deutsche Bio-Siegel.  Nur Erzeuger und Hersteller, die die Bestimmungen der EG-Öko-Verordnung einhalten und sich den vorgeschriebenen Kontrollen unterziehen, dürfen ihre Produkte als Bio- oder Ökoware verkaufen und mit dem Bio-Siegel kennzeichnen. Auch für unser Galloway-Rindfleisch gilt:

bulletFlächengebundene, artgerechte Tierhaltung
bulletFütterung mit ökologisch produzierten Futtermitteln ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern
bulletVerbot der Bestrahlung von Öko-Lebensmitteln
bulletVerbot gentechnisch veränderter Organismen
bulletVerzicht auf Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Mitteln
bulletVerzicht auf leicht lösliche, mineralische Dünger.

Seit 15 Jahren werden vom Forstamt Hamburg Galloway-Rinder zur Biotoppflege der Wiesenflächen im Naturschutzgebiet Duvenstedter Brook eingesetzt. Ziel der Beweidung ist, eine möglichst große Strukturvielfalt zu schaffen, die vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum  bietet. Die Tiere zeichnen sich besonders durch Widerstandsfähigkeit und Genügsamkeit aus. Somit eignen sie sich für die ganzjährige Freilandhaltung. Sie verbeißen Binsen, Disteln, Heide und Birken. Galloways beschädigen selbst im sumpfigen Gelände die Grasnarbe kaum, weil sie einen schonenden Tritt haben, der sich aus den im Verhältnis zum Körpergewicht breiten Klauen ergibt. Unsere streng kontrollierte Herdbuch-Herde besteht zur Zeit aus 50 Tieren

Sich für Gallowayfleisch aus naturnaher Haltung zu entscheiden, ist nicht nur eine Frage des Qualitätsbewusstseins und Geschmacks. Es bedeutet auch, den verantwortungsbewussten Umgang mit den Tieren und der Natur zu unterstützen und zu fördern. Wir bieten unser Bio-Fleisch zum Weihnachtsfest wieder gemeinsam mit unseren FSC-Weihnachtsbäumen an, Einzelheiten zu Ort und Zeit finden Sie hier.

3. Hubertusverkauf im Duvenstedter Brook - direkt vom Förster!

(08.10.2003)  

Anlässlich des St. Hubertus-Tages verkauft die Revierförsterei Duvenstedter Brook  am 8. November 2003, von 10 – 16 Uhr im Naturschutz-Infohaus des Duvenstedter Brook, Duvenstedter Triftweg 140, 22397 Hamburg:

·        Wild- und Gallowayrindfleisch,

·        Schmuckgrün,

·        Brennholz und Schwedenfackeln.

Das Wildbret vom Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild aus Hamburgs Wäldern ist frisch tiefgefroren und fertig portioniert. Auch Wildwürste (Mett- und Leberwurst) sind im Angebot.

Das Gallowayfleisch stammt aus eigener, zertifizierter ÖKO-Herde, die überwiegend auf den Flächen des Naturschutzgebietes Duvenstedter Brook weidet. Wir verkaufen unser Bio-Rindfleisch frisch und fachgerecht vom Fleischermeister zerlegt  in Bratenstücke, Suppenfleisch und Gulasch. Bei uns finden Sie auch Rezepte für Wild und Galloway.

Das Schmuckgrün von Tannen, Fichten und Kiefern stammt aus der Hamburger Försterei Alt-Erfrade, ist garantiert ungespritzt, ungedüngt und trägt das FSC-Gütesiegel.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) öffnet das Infohaus in dieser Zeit und hält ein ausgewähltes Sortiment an Geschenkartikeln, Naturbüchern, Nisthilfen etc. bereit. Der NABU unterstützt den Verkauf der Wald- und Fleischprodukte, weil sie aus den nachhaltig bewirtschafteten Wäldern des Hamburger Forstamtes stammen.

Zur Rotwildbrunft in den Duvenstedter Brook - ein Walderlebnis der abenteuerlichen Art

(10.09.03)

Kommen Sie jetzt in den Duvenstedter Brook. Wir haben Beobachtungsstände angelegt, von denen aus Sie eines der spektakulärsten Naturschauspiele beobachten können: die Rotwildbrunft im Duvenstedter Brook.

Anfang September beginnt die Paarungszeit (Brunft) des Rotwildes, die bis in den Oktober hinein andauert. Seit Menschengedenken zieht dieses Geschehen Jäger und Naturbeobachter in seinen Bann. Mit etwas Glück und gebotener Rücksichtsnahme können Sie Zeuge einiger der nachfolgend geschilderten Brunftabläufe werden.

Die Brunft beginnt mit der Auflösung des Rudelverbandes der männlichen Tiere, der Hirsche. Die älteren Hirsche werden gegenüber ihresgleichen unverträglich, sondern sich ab und suchen die Nähe der weiblichen Rudel (Kahlwildrudel), die ihre verborgenen Aufenthaltsorte (Einstände) in der Nähe der meist traditionellen Brunftplätze haben. Es sind vorwiegend Plätze, die ihnen ausreichend Nahrung (Äsung) und Ruhe bieten. Die Kahlwildrudel bestehen aus den Mutterfamilien und ihrem vorjährigen Nachwuchs, den Schmaltieren.

Die Brunfthirsche nehmen während der Brunftzeit kaum Nahrung zu sich und leben von ihren Fettreserven (Feist). Platzhirsche können in dieser Zeit bis zu 40 kg Körpergewicht verlieren. Diesen Verlust müssen sie bis zum Wintereinbruch wieder aufholen, um die nahrungsknappe Zeit überstehen zu können.

Der Platzhirsch – ohne ihn geht gar nichts

Für den ersten Hirsch am Platze, den Platzhirsch ist es wichtig, dass er auf seinem Brunftplätzen eine gute Übersicht über sein Rudel hat. Hier kann er seinen Harem am besten zusammenhalten und gegenüber Rivalen abschirmen.

Zur Brunft denken die Hirsche nur an das Eine: möglichst viele weibliche Tiere in ihrem Harem zusammenzuhalten und sich bei vorhandener Bereitschaft mit ihnen zu paaren. Der Platzhirsch zeigt, wer er ist: optisch, geruchlich und akustisch demonstriert er gegenüber Rivalen seine Ansprüche auf territorialen Besitz und auf das Brunftrudel.

Durch Harnspritzen markiert er den Brunftplatz geruchlich. An diesen Stellen wird der Boden vorher durch Vorderlaufscharren (Plätzen) oder mit dem Geweih (Forkeln) aufgewühlt, was auch optisch wirkt. Auf gleiche Weise wirkt das Zucken und Hervorschieben des leuchtend roten Penis, in der Jägersprache auch Brunftrute genannt, beim Harnspritzen. Sind Nebenbuhler in der Nähe, umkreist er zunächst laut röhrend sein Rudel und durchpflügt mit dem Geweih den Boden. Dieser oft über Kilometer hörbare, gedehnt dröhnende Brunftschrei, das „Röhren“, stößt der Hirsch in einer Serie von drei bis acht tiefen, langgezogenen Rufen in der Regel mit erhobenem, zurückgelegtem Haupt und weit geöffnetem Maul (Äser) aus. Der Ruf demonstriert Selbstbewusstsein!

Die Beihirsche – lästige Abstauber

Jüngere Hirsche ohne Harem, rangniedere Beihirsche, werden vom Platzhirsch nur am Rande des Brunftplatzes geduldet. Kommt einer besonders dicht an das Kahlwild heran, wird der Platzhirsch aktiv und droht dem Gegner. Der weiß in der Regel, wer der Stärkere ist und geht Auseinandersetzungen aus dem Weg. Beihirsche sind eher „Abstauber“ als Kämpfer: sie warten auf eine Unachtsamkeit des Platzhirsches und versuchen, einige weibliche Tiere abzudrängen und sich mit ihnen aus dem Staub zu machen. Besonders während der dunklen Nachtstunden kann es für den Platzhirsch schwierig sein, seine Tiere zusammenzuhalten, die Beihirsche nutzen jede Gelegenheit.

Rivalen und Duelle

Echte Konkurrenz kommt in der Regel von außerhalb. Angezogen vom Brunftgeschrei des Platzhirsches nähern sich ähnlich alte und starke Hirsche, die ihren Harem vergrößern wollen oder noch auf der Suche nach Kahlwild sind. Lässt sich ein solcher Konkurrent blicken, bringt das den Platzhirsch in Rage: er läuft dem Rivalen entschlossen entgegen, wühlt mit dem Geweih den Boden auf (ritualisiertes Bodenforkeln) und versucht Eindruck zu machen. Der reagiert häufig seine Erregung zunächst mit seinem Geweih an einem Baum ab. Diese Kampfhandlung am Ersatzobjekt mindert die Aggression und wirkt zugleich imponierend und einschüchternd.

Optisch und sehr wirksam ist auch ist auch die Form des „Breitseite-Imponierens“ unter den Rivalen. Bei dem Imponiermarsch schreitet der Hirsch steifbeinig langsam mit niedrig gehaltenem, geradeaus gestrecktem Haupt in kleinen Schritten seitlich oder parallel zum Gegner. Meistens beschränken sie sich auf ein solches Imponier- und Drohzeremoniell.

Ernsthafte Kämpfe gleichstarker Rivalen sind dagegen äußerst selten zu beobachten. Kommt es dennoch zum Kampf, weil der Nebenbuhler nicht weichen will, so ist er ritualisiert. Nach Imponierschreiten und blitzschnellem Verhakeln (Binden) der Geweihe kommt es zu heftigem frontalen oder kreiselförmigen Hin- und Herschieben, das kurz, aber auch sehr lange und bis zu Erschöpfung dauern kann. Der Unterlegene flieht unter plötzlichem Lösen aus der Bindung der Geweihe und wird kaum verfolgt.

Ziel der Kämpfe ist es nicht, den Gegner zu verletzen oder zu töten, sondern Aufeinanderprallen und Schieben der Geweihe dienen dem Kräftemessen. Dennoch kann es zu verletzten oder getöteten Hirschen kommen. Beim Verjagen einen unterlegenen Gegners stößt der Platzhirsch eine Serie kurz abgehackter in schneller Folge ausgestoßener Laufe, den Sprengruf, aus. Doch nicht immer ist der Sieger auch der Gewinner. Dauert der Streit, können andere in der Nähe stehende Hirsche die Gunst der Stunde nutzen und das Rudel oder einzelne weibliche Tiere entführen.

Die Paarung

Duftbotschaften der weiblichen Tiere signalisieren dem Hirsch, wann sie paarungsbereit sind. Durch Schnuppern am Harn oder an der Genitalregion werden sie von ihm auf Paarungsbereitschaft hin kontrolliert. Ihr „Parfum“ steigert die Paarungsstimmung des Hirsches. Ist ihre Bereitschaft gegeben, wartet sie geduldig und zeigt ihm in typischer Haltung mit gekrümmten Rücken, breiter gestellten, leicht eingeknickten Hinterläufen und gesenktem Haupt, was sie will. Beim nur wenige Sekunden dauernden Akt (Beschlag) presst der Hirsch seine Vorderläufe fest um das weibliche Tier und drückt sich wie im Sprung unter Aufstellen des Oberkörpers mit den Hinterläufen vom Boden ab, um anschließend nach hinten abzugleiten. Der Begattungsakt ist jedoch äußerst selten zu beobachten.

Tipps für Ihren Besuch

Der Brunftverlauf wird von den Witterungsbedingungen deutlich beeinflusst. Bei schwülwarmer Luft, lebhaftem Wind und Dauerregen hört und sieht man von der Brunft wenig. Windstilles, kühles und klares Wetter begünstigt demgegenüber den Beobachtungserfolg. Kommen Sie am frühen Morgen oder zur Abenddämmerung, nehmen Sie ein möglichst lichtstarkes Fernglas und Anti-Mückenmittel mit. Besonders zur Brunftzeit ist es im Duvenstedter Brook auch möglich, dass sonst eher scheue und nachtaktive Rotwild schon in den späten Nachmittagsstunden zu sehen – für Kinder ein besonderes Erlebnis.

Ihre

Behörde für Wirtschaft und Arbeit, Forstamt Hamburg

Sie können diesen Text und und die folgende Karte als pdf.-Datei (250 kB) herunterladen

Borkenkäfer im Hamburger Westen

(02.09.03)

Im Klövensteen haben Tausende von Kupferstechern und Buchdruckern, Borkenkäfer, die nicht größer als ein Stecknadelkopf sind, 4 ha Fichtenwald zum Absterben gebracht. Fichten verlieren Ihre Nadeln, auf dem Waldboden findet sich braunes Bohrmehl und in der letzten Phase verliert die Fichte Ihre Borke.

Die durch den warmen und niederschlagsarmen Sommer stark geschwächten und anfälligen Bestände haben keine Abwehrreserven gegen den Borkenkäfer. Der Buchdrucker, der hauptsächlich die Fichte befällt, hat diesen heißen Sommer gnadenlos ausgenutzt, um in ganz Deutschland große Fichtenpartien zu vernichten. So ist der Käfer nicht nur in Hamburg aktiv gewesen, sondern auch in anderen Bundesländern wie Niedersachsen und Schleswig Holstein, wo er mittlerweile schon in der dritten Generation frisst.

Besonders Fichtenreinbestände sind dem Käfer ausgeliefert sind, da er hier optimale Bedingungen findet, sich in Massen zu vermehren. Forstleute kontrollieren alle gefährdeten Bestände in kurzen Abständen, um der Massenverbreitung des Buchdruckers sofort mit den richtigen Maßnahmen entgegen zu wirken. Alle hoffen, dass das Wetter mit kühleren Temperaturen und vermehrten Niederschlägen mithilft.

Zur künftigen Verwendung von Tropenholz in Hamburg – Ihre Meinung ist gefragt

(28.08.03)

Seit 1996 darf nach einem Senatsbeschluss in Hamburgs öffentlichen oder öffentlich geförderten Bauten nur solches Holz aus tropischen Regenwäldern verwendet werden, dessen Herkunft aus nachhaltiger Forstwirtschaft durch ein anerkanntes Zertifikat nachgewiesen ist.

Die dafür zuständige Behörde für Wirtschaft und Arbeit  entscheidet darüber, welche Zertifizierungssysteme durch die Stadt für Tropenholzverwendung anerkannt sind. Zum damaligen Zeitpunkt existierte nur das System des Forest Stewardship Council  (FSC), das als Zeichen für nachhaltige Forstwirtschaft in Frage kam. Das in Hamburg verwendete Tropenholz musste deshalb seitdem das FSC-Zertifikat tragen.

Inzwischen haben sich weltweit verschiedene Zertifizierungssysteme weiterentwickelt, konkurrierende Ansätze erlangten national und international Bedeutung. Die Behörde für Wirtschaft und Arbeit hat deshalb seit Ende letzten Jahres mehrfach Experten und Verbände zu Fachdiskussionen an einem „Runden Tisch“ eingeladen, um u.a. Mindestvoraussetzungen für die Überprüfung dieser Systeme zu formulieren und zu prüfen, ob auch die kontrollierte, schrittweise Weiterentwicklung dieser Systeme für eine zeitlich befristete Anerkennung des entsprechenden Tropenholzes ausreichend ist:

1.       Kann ein Zertifizierungssystem als Garant für nachhaltig, sozial- und umweltverträglich erzeugtes Holz von der Freien und Hansestadt Hamburg auch anerkannt werden, wenn es noch nicht die Standards erfüllt, die zum Beispiel bei FSC gegeben sind, jedoch mit ihm eine schrittweise Entwicklung verlässlich und kontrollierbar vereinbart worden ist? Damit könnten neue Anreize für die Weiterentwicklung von glaubwürdigen Zertifizierungssystemen geschaffen und die nachhaltige, sozial- und umweltverträgliche Nutzung von Wäldern, aber auch deren Schutz verbessert werden.

2.       Für die Behörde für Wirtschaft und Arbeit steht auch zur Entscheidung, ob mit dem Malaysian Timber Certification Council (MTCC )beispielhaft eine solche schrittweise Entwicklung vereinbart werden kann, die kontrollierbar zu einem akzeptablen Fortschritt bei der dortigen Zertifizierung führt. Der Runde Tisch mit allen beteiligten Interessengruppen und Experten soll in einem ergebnisoffenen Prozess mithelfen, den MTCC-Standard entsprechend zu prüfen und darauf aufbauend die weiteren Entwicklungsschritte zu formulieren.

3.       Von besonderer Bedeutung sind dabei die sozialen Standards, die Partizipation der Betroffenen vor Ort, ein transparentes Zertifizierungsverfahren und die neutrale Kontrolle.

An dem Runden Tisch waren anfangs Umweltverbände, Holzimporteure, die zuständige Gewerkschaft, wissenschaftliche Einrichtungen und die Entwicklungshilfeorganisation des Bundes beteiligt. Nachdem die Vertreter der Umweltorganisationen und der Gewerkschaft ihre aktive Mitarbeit eingestellt hatten, weil sie den MTCC-Ansatz ablehnten, haben die anderen Beteiligten konkrete Vorschläge entwickelt, die hiermit zur Diskussion gestellt werden:

Sie können die erarbeiteten Dokumente im .pdf-Format (98 KB) herunterladen. Bitte teilen Sie uns Ihre Anmerkungen, Veränderungs- oder Ergänzungsvorschläge dazu per Email bis zum 21.09.2003 mit. Wir würden uns besonders freuen, wenn Sie außerdem unser Diskussionsforum für Kritik und Meinung nutzen. Wir werden Ihre Beiträge auf der nächsten Sitzung des Runden Tisches diskutieren und wenn möglich berücksichtigen.

 

Der Wald und die Förster atmen auf – Waldbetretensverbot aufgehoben

(20.08.03)

In den letzten zwei Tagen ist so viel Regen gefallen, dass das eingeschränkte Betretensverbot für den Hamburger Wald  zur Verminderung der Waldbrandgefahren aufgehoben werden kann. Durch den hohen Laubholzanteil der Hamburger Wälder sind die Brandgefahren auf ein normales Maß abgesunken. Jetzt gilt wieder das alte Recht, nach dem man auch quer durch den Wald laufen kann, wenn dies nicht z.B. aus Naturschutzgründen oder zum Schutz von Forstkulturen untersagt ist. 

Die Bäume haben sich diesen schwierigen Sommer "gemerkt": besonders die Buchen auf den trockenen Standorten werden im nächsten Jahr kleinere Blätter austreiben, die Baumkronen werden nicht so dicht wie sonst wirken.  Auch muss nach den heißen Wochen mit einem früheren Laubfall gerechnet werden. Zum Teil haben die Bäume schon jetzt - um die Verdunstung durch die Blätter zu vermindern - einen Teil ihrer grünen Blätter abgeworfen. Es wird noch lange dauern, bis die Wasservorräte des Waldbodens wieder ergänzt sind. Ob weitere Schäden, z.B. an der Rinde oder den Wurzeln entstanden sind, wird man erst in zwei bis drei Jahren beurteilen können.

 

Akute Waldbrandgefahr - Betreten der Wälder ab sofort verboten!

(07.08.03)

Die Behörde für Wirtschaft und Arbeit bittet die Hamburger um besondere Vorsicht:

Durch die lang anhaltende Trockenheit der letzten Wochen ist die Waldbrandgefahr weiter gestiegen. Zum Schutz vor Bränden hat die Behörde für Wirtschaft und Arbeit mit sofortiger Wirkung eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Betreten der Wälder zu Erholungszwecken außerhalb befestigter Wege bis auf weiteres verbietet.

Was Brände anrichten können, zeigen die Berichte aus Frankreich und Portugal. Um mögliche Brände bei uns zu vermeiden, bittet die Behörde für Wirtschaft und Arbeit die Hamburger erneut darum, insbesondere am Wochenende besondere Vorsicht walten zu lassen und bewusst mit dem Grill umzugehen. Auf keinen Fall sollte im Wald oder am Waldrand geraucht, ein Feuer angezündet oder gegrillt werden. Bereits leichter Funkenflug kann ein Feuer auslösen. Selbst eine aus dem fahrenden Auto heraus geworfene Zigarettenkippe kann durch das leicht entzündliche Gras am Straßenrand einen Waldbrand auslösen. Auf keinen Fall sollten Glasflaschen oder Glasscherben in der Natur zurückgelassen werden, sie können als Brennglas wirken. Häufig ist auch nicht bekannt, dass beim Parken von Kraftfahrzeugen mit Katalysator eine Gefahr besteht: Ist das Gras, über dem geparkt wird, ausgetrocknet, kann es durch den heißen Katalysator entzündet werden.

Grund für die steigende Waldbrandgefahr ist die anhaltende Trockenheit der letzten Wochen. Den Pflanzen und Bäumen im Wald kann man den Wassermangel schon ansehen. Teilweise lassen die Bäume bereits jetzt die Blätter fallen. Selbst Moore, die normalerweise durch hohe Grundwasserstände ausreichend mit Wasser versorgt sind, geraten jetzt in Gefahr, zu brennen, wenn die Altgrasdecken und Kräuter ausgetrocknet sind.

Die Allgemeinverfügung zum Schutz vor Waldbrandgefahren wurde gemäß § 9 Absatz 4 in Verbindung mit § 6 Absatz 3 Landeswaldgesetz erlassen, Verstöße können in besonders schweren Fällen mit einem Bußgeld bis zu 10 000 € geahndet werden.

Wenn ein Brand entdeckt wird, sollte sofort die Feuerwehr unter 112 verständigt werden.

 

Johannes Noffke ist der neue Revierförster in Volksdorf

 

(01.08.03)

 

Der Volksdorfer Wald, Hainesch-Iland, Berner Wald, Wehlbrook, Hegen, Wulfsdorf und Höltigbaum gehören mit einigen kleineren Wäldern und NSG zu den 610 Hektar Wald und 468 Hektar Naturschutz-Betreuungsflächen der Revierförsterei Volksdorf.

 

Mit seinem Team von 6 Forstwirten betreut Johannes Noffke eines der am intensivsten besuchten Naherholungsgebiete in Hamburg. Der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern der Walldörfer ist für ihn ebenso wichtig, wie die naturnahe Pflege und Entwicklung des Waldes mit allen seinen Funktionen für den Menschen und den Naturhaushalt.

 

Die Erneuerung der nach den Orkanen der letzten Jahre geschädigten Waldbestände, die weitere Umwandlung von reinen Nadelwäldern in Laubmischwälder, sowie die Pflegemaßnahmen in den Naturschutzgebieten werden die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Jahre sein.

 

Der neue Förster freut sich auf die Kaminholzkunden , die in „Selbstwerbung“ ihr Brennholz aufarbeiten und wird  im Dezember die bekannten heimischen Waldprodukte  wie u.a..Weihnachtsbäume, „Schwedenfackeln“, Kamin - und Brennholz sowie Wildbret in gewohnter Weise anbieten.  

 

Vorsicht Waldbrandgefahr!

(28.07.03)

Durch die lang anhaltende Trockenheit der letzten Wochen ist die Waldbrandgefahr sehr gestiegen. Um mögliche Brände zu vermeiden, bittet die Behörde für Wirtschaft und Arbeit, auf keinen Fall im Wald zu rauchen, in seiner Nähe zu grillen oder ein Feuer anzuzünden. Selbst eine aus dem fahrenden Auto herausgeworfene Zigarettenkippe kann durch das leicht entzündliche Gras am Straßenrand einen Waldbrand auslösen. Häufig ist auch nicht bekannt, dass beim Parken von Kraftfahrzeugen mit Katalysator Gefahr besteht: ist das Gras, über dem geparkt wird, ausgetrocknet, kann es durch den heißen Katalysator entzündet werden.

Grund für die steigende Waldbrandgefahr: in den letzten Wochen hat es zunehmend weniger geregnet, so dass die Wälder immer mehr ausgetrocknet sind. Den Pflanzen und Bäumen im Wald kann man den Wassermangel schon ansehen. Selbst Moore, die normalerweise durch hohe Grundwasserstände ausreichend mit Wasser versorgt sind, geraten jetzt in Gefahr, zu brennen, wenn die Altgrasdecken und krautigen Pflanzen ausgetrocknet sind. Auch die kleineren örtlichen Regenfälle der letzten Tage mindern die Gefahr nur für einen kurzen Zeitraum.

Wenn Sie einen Brand entdecken, verständigen Sie bitte sofort die Feuerwehr unter 112.

 

Deutscher Forstwirtschaftsrat tagt zum ersten Mal in Hamburg - Grußwort von Senator Peiner 

(18.06.03)

Meine Damen und Herren, ich kann wohl behaupten: Wirtschaftssenator Gunnar Uldall und ich, wir kennen den deutschen Wald. Seit 1986 wandern wir gemeinsam regelmäßig in den Wäldern der deutschen Mittelgebirge - vom Harz bis zum Schwarzwald, von der Eifel bis zum Erzgebirge. Bevor ich als Senator zurück nach Hamburg gekommen bin, war ich Vorstandsvorsitzender einer Versicherung. Auch dort hatte ich mit dem Wald zu tun - leider nur in unerfreulichen Fällen: Die zunehmenden extremen Wetterlagen mit starken Stürmen haben in den letzten Jahren zu erheblichen Schäden in den deutschen Wäldern geführt und damit die ohnehin schwierige Situation der Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland noch weiter verschärft. Da die Holzwirtschaft - anders als die meisten anderen Wirtschaftszweige - von der Europäischen Union nicht reguliert wird, es also keine Schutzschranken gegen ausländische Importe wie etwa Zölle gibt - steht die deutsche Holz- und Forstwirtschaft unmittelbar im globalen Wettbewerb. Bei dem in Deutschland vorhandenen Lohnniveau ist dieser Wettbewerb kaum zu meistern. An der Holz- und Forstwirtschaft lässt sich deshalb meines Erachtens schon jetzt ablesen, welche Herausforderungen auch in allen anderen Wirtschaftsbereichen auf uns zukommen werden, wenn die Europäische Union im kommenden Jahr nach Osten erweitert wird. Denn von Deutschland aus gesehen fallen das Lohnniveau, das Wohlstandsniveau und das Niveau der Infrastrukturausstattung nach Osten ab. Im Bereich der gewerblichen Tätigkeiten sind viele östliche Länder deshalb schon heute eine ernst zu nehmende Konkurrenz für deutsche Betriebe. Aber mittlerweile ist es so, dass es zu diesen Ländern auch kein Bildungsgefälle mehr gibt. Wir werden deshalb gar nicht darum herumkommen, unsere Arbeitsmarkt-, Steuer- und Sozialversicherungssysteme rasch so zu reformieren, dass Arbeit wieder billiger wird.

In Hamburg spielt der Wald vor allem als Erholungsfaktor eine Rolle. 90 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger wohnen gerne in ihrer Stadt. Wenn Sie fragen, woran dies liegt, bekommen Sie meist zur Antwort: Hamburg ist schön. Dieser Eindruck entsteht offenbar durch die einmalige Lage an Elbe und Alster, aber auch dadurch, dass Hamburg relativ dünn besiedelt ist. So ist z.B. Berlin nur wenig größer als Hamburg, hat aber doppelt so viele Einwohner. In Hamburg ist etwa ein Drittel der Landesfläche Park, Wasser oder wird land- und forstwirtschaftlich genutzt. Etwa 4.300 ha unterliegen der gesetzlichen Definition für Wald. Davon sind nur ca. 20 Prozent Privatwald oder im Besitz anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts. Den Rest bewirtschaftet die Stadt selbst. Hamburg hat außerdem in Schleswig-Holstein und Niedersachsen an der Peripherie der Stadt weitere erhebliche Waldflächen. Damit kann Hamburg fast doppelt soviel Waldflächen wie Parkflächen aufweisen.

Die Forstwirtschaft in Hamburg wird also weitgehend vom Staatswald bestimmt. Nach dem Hamburger Landeswaldgesetz ist aller Staatswald Erholungswald - außer in den Naturschutzgebieten. Weitere Auflagen wie die des Wasserschutzes, des Naturschutzes usw. und auch die Belastungen durch den Erholungsverkehr werden weitgehend von der Stadt und ihrem Staatswald übernommen. Die Stadt trägt damit die Lasten, die sich für den Wald aus den Gesetzen ergeben, weitgehend selbst. Auf eine Ausweisung von Privatwald zu Erholungswald konnte bisher verzichtet werden.

Aufgrund seiner Erholungsfunktion spielt der Wald im zentralen Politikfeld der Stadt eine wichtige Rolle. Der Senat hat im letzten Sommer das Leitbild „Metropole Hamburg - Wachsende Stadt" verabschiedet, an dem alle Aktivitäten des Senats ausgerichtet werden. Mit diesem Leitbild verfolgen wir vier Ziele: Erstens wollen wir Hamburgs Metropolfunktion regional und international ausbauen. Zweitens streben wir ein überdurchschnittliches Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum an. Wir wollen drittens die Einwohnerzahl erhöhen und bei alledem viertens die Lebensqualität und die Zukunftsfähigkeit der Stadt sichern.

Zur Erreichung dieser Ziele haben wir acht Maßnahmenbündel ergriffen. Davon will ich zwei herausgreifen: Zum einen wollen wir den Wissenschaftsstandort Hamburg stärken. Dazu wird die Hochschullandschaft Hamburgs bis 2012 neu gestaltet. Qualität soll vor Quantität gehen, Output-Orientierung vor Input-Orientierung. Ein Außenstehender wird fragen: Was hat das mit Wald zu tun? Sie werden es wissen: Hamburg ist Sitz der Bundesforschungsanstalt für Holz- und Forstwirtschaft, die eng mit der Universität Hamburg kooperiert. In der Bundesforschungsanstalt sind Professoren der Universität Hamburg tätig. Mitarbeiter der Forschungsanstalt lehren im Studiengang Holzwirtschaft, den es kein anderes Mal in Deutschland gibt. Deutschlands Diplom-Holzwirte kommen also aus Hamburg. Vorbildlich an der Bundesforschungsanstalt und dem Studiengang ist die Interdisziplinarität. Hier arbeiten Wirtschaftswissenschaftler, Biologen, Chemiker und Physiker zusammen. Ein solche Zusammenwirken über die eigenen Fachgrenzen hinweg soll mit der Hochschulreform des Senats auch für andere Bereiche erreicht werden.

Da wir mit unserer Wachstumsstrategie vor allem qualitatives Wachstum erreichen wollen, gilt es - um auf das zweite Beispiel für die Maßnahmenbündel zu kommen - die Lebensqualität der Stadt zu sichern. Der „grünen Seite Hamburgs" und damit auch dem Wald kommt hierbei „als weicher Standortfaktor" eine besondere Aufgabe zu. Hamburg gehört zwar zu den waldärmsten Verdichtungsräumen in der Bundes­republik, der Waldanteil konnte aber seit über 100 Jahren - trotz des Wachstums der Stadt insbesondere zu Beginn des letzten Jahrhunderts und nach dem Zweiten Weltkrieg - erhalten und damit der Hamburger Bevölkerung als Erholungsraum zur Verfügung gestellt werden. Viele Hamburgerinnen und Hamburger besuchen regel­mäßig den Wald. 50 Mio. Waldbesuche im Jahr belegen die Bedeutung des Stand­ortfaktors Wald eindrucksvoll. Für die hohe Qualität des Hamburger Waldes spricht auch, dass er als erster Forstbetrieb Deutschlands schon 1998 FSC-zertifiziert worden ist.

Für die Bedürfnisse der erholungssuchenden Bevölkerung ist im Wald eine entsprechende Infrastruktur geschaffen worden. Wander- und Reitwege, Waldparkplätze, drei Wildgehege, Waldspielplätze, selbst die Rotwildbrunft im Duvenstedter Brook - alles wird vorgehalten und steht den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung.

Erhalten und gepflegt wird unser Wald durch das Hamburger Forstamt. Hamburg und Schleswig-Holstein haben beschlossen, zur Kostenminimierung - ein Thema, das mich als Finanzsenator besonders interessiert - auf den verschiedensten Gebieten der Verwaltung eine engere Zusammenarbeit zu vereinbaren. In der Zukunft soll dies auch für die Forstverwaltungen gelten.

Für die staatliche und städtische Forstverwaltung sind Gemeinnützigkeit, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit zwingende Zielvorgaben, die den privaten Wald auch im Hamburger Umland entlasten. Manchmal wünsche ich mir, dass alle, die das Wort von der Nachhaltigkeit so inflationär gebrauchen, von den Urhebern dieses Begriffes, den Förstern, lernen. Deren soziales, ökologisches und gleichzeitig professionell­ökonomisches Denken verdient Nachahmung: auf Seiten der Wirtschaft, aber auch auf der Seite des Natur- und Umweltschutzes.

In diesem Sinne wünsche ich ihrer Veranstaltung einen guten Verlauf und allen Teilnehmer genügend Zeit, um unsere schöne Stadt kennen zu lernen.

 

Jagd im Duvenstedter Brook neu geregelt: Stärkere Regulierung der Wildbestände erforderlich

(17.06.03)

 

 Das Naturschutzgebiet (NSG) Duvenstedter Brook hat einen großen Bestand an Rot-, Dam-, Rehwild und Wildschweinen (Schalenwild). Bisher war die Jagd grundsätzlich verboten, aber unter Auflagen regelmäßig gestattet. Da natürliche Feinde wie größere Raubtiere fehlen und sich deren Ansiedlung wegen der Nähe zu Siedlungen und der relativ kleinen Schutzgebietsfläche von selbst  verbietet, müssen Jäger regulierend in die Bestände eingreifen. Diese Jagd ist zur Reduzierung des Wildbestandes aus mehreren Gründen dringend geboten

bullet

um Wildschäden an landwirtschaftlichen Flächen abzuwehren oder zu vermindern,

bullet

um eine mögliche Ausbreitung der Schweinepest auf Hausschweine zu verhindern und 

bullet

um Wild- und Verbissschäden an schützenswerter Vegetation im NSG zu reduzieren.

Der Senat hat jetzt beschlossen, die Jagd in der Naturschutzgebiets-Verordnung neu zu regeln. Dabei ist der Schutz von Tieren und Pflanzen im NSG weiterhin sichergestellt, insbesondere hinsichtlich des Schutzes europäischer Naturgüter im Gebiet wie Kraniche, Seeadler und trittempfindliche Moore. Damit wird die Jagd im NSG Duvenstedter Brook auf Schalenwild unter Einhaltung bestimmter Naturschutzauflagen zugelassen. So werden zum Beispiel sogenannte Horstschutz-Radien um die Nester von Seeadler und Kranich ausgewiesen, die - wie auch die Moorbereiche - ganzjährig nicht oder nur zu bestimmten Zeiten betreten werden dürfen. Zudem ruht die Jagd komplett während der Hauptbrut- und Setzzeit vom 1. Februar bis 30. April. Mit dem Inkrafttreten der Verordnungsänderung wird die sofortige Jagd auf Wildschweine möglich, die wegen der großen Wildschäden besonders dringlich ist.

 

Neuer Revierförster im Klövensteen - Nils Fischer übernimmt die Försterei

(16.06.03)

Die Verantwortung für über 650 Hektar Wald, zu denen auch die Waldflächen der ehemaligen Försterei Niendorf, sowie zwei Wildgehege, Walderholungsplätze, Wander- und Reitwege gehören, liegt seit diesem Monat in seinen Händen.

Die umfangreichen Arbeiten in einem intensiv genutzten Naherholungsgebiet erledigt Förster Fischer gemeinsam mit seinen 11 Forstwirten. Zusätzliche Hilfestellung leisten die Irmgard-Greve-Stiftung (Erweiterung und Erneuerung des Wildgeheges Klövensteen), die Klövensteenreiter (Pflege des Reitwegenetzes), die Waldjugend und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.

Im Klövensteen spielt der naturnahe Waldbau neben der Naherholung eine wichtige Rolle: die Pflege der Jungbestände, die Umwandlung von Nadelholzreinbeständen in Mischwald und nicht zuletzt die Umsetzung von Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet Schnaakenmoor bestimmen die Arbeit der nächsten Jahre. Natur "erlebbar" zu machen und das Wissen vom Wald und seinen Funktionen vor allem den jungen Waldbesuchern zu vermitteln, sind weitere Schwerpunkte des neuen Försters im Klövensteen.

 

Ehrenpreise für junge Pferdesportler

(15.06.03)

Die Freie und Hansestadt Hamburg zeichnet in jedem Jahr die erfolgreichsten Junioren mit dem Ehrenpreis der Behörde für Wirtschaft und Arbeit aus.  Die Preisträger und ihre Ergebnisse veröffentlichen wir in Anerkennung ihrer Leistungen und als Vorbild und Ansporn für alle jungen Hamburger Pferdesportler. Preisträger und Einzelheiten ihrer Leistungen finden Sie hier

Landpartie - mit dem Fahrrad durch den Garten Hamburgs

(09.06.03)  

Unter dem Motto: "Den Garten Hamburg erleben, verstehen, genießen" bieten die Landwirtschaftskammer Hamburg und der Landfrauenverband Hamburg e.V. im Sommerhalbjahr drei Fahrradtouren an. Anmeldung bei der  Landwirtschaftskammer Hamburg, Christa Cauer: Tel: 040 - 78 12 91 23 oder Christiane Wellensiek: Tel: 040 - 78 12 91 27. Fahrräder können für € 13,- pro Tag gemietet werden.

"Treffpunkt am Elbstromkilometer 598,5!"
Sonntag, 29. Juni 2003 von 11.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr 

Besichtigung Zollenpieker Fährhaus, Zierpflanzenbetrieb Kröger, Bio-Hof Eggers mit Schwerpunkt Schweinehaltung, Museum Rieck-Haus, Picknick.
mehr Infos ...


"Auf in die Vier- und Marschlande"
Sonntag, 10. August 2003 von 11.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

Abfahrt Tatenberger Fährhaus, Bio-Gemüsebaubetrieb Sannmann, Landw. Betrieb Langeloh mit Vorzugsmilch, Picknick.


"Quer durch die Boberger Dünen"
Sonnabend, 27. September 2003 von 11.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt: S-Bahn Billwerder/Moorfleet, Reiterhof Stubbe,
Hofladen an der Bille, Bio-Betrieb Sonnenschein, Naturschutz-Infohaus, Spaziergang Boberger Dünen, Picknick.
 

 

 

Let's go Polo - BERENBERG Polo-Derby wieder am 13. - 15. Juni 2003

(11.06.03)

In Klein Flottbek -  auf dem Poloplatz an der Jenischstraße - gibt es auch in diesem Jahr wieder ein Medium-Goal-Turnier der Extraklasse. Acht Mannschaften kämpfen um einen vor 101 Jahren gestifteten und 60 cm hohen Pokal. Alle deutschen Nationalspieler und mehrere internationale Pologrößen sind am Start. Der Hamburger Polo Club freut sich auf "Sie" mit Kindern, Hunden und den dazugehörigen Wolldecken. Wenn Sie mehr über den Polosport wissen und sich auf dieses Ereignis vorbereiten möchten, sehen Sie bei unserer Poloseite vorbei!

Spielbeginn ist um 14:00 Uhr an der Jenischstraße 26, Ticket-Hotline 040 / 88 91 31 41. 

Umweltleistungen der Landwirtschaft werden belohnt - zwei neue Fördermaßnahmen startklar

(08.06.03)

Jetzt stehen die Einzelheiten von zwei neuen landwirtschaftlichen Fördermaßnahmen in Hamburg fest. Damit sollen Grundwasser und Oberflächengewässer vor allem während der Wintermonate vor Nährstoff-Einträgen geschützt, das Bodenlebens und die Bodenfruchtbarkeit gefördert, sowie die Nahrungsgrundlage für Wildtiere in der äsungsarmen Zeit verbessert werden.

Der Anbau von Zwischenfrüchten oder Untersaaten und Mulchsaat- und Direktsaat- sowie Mulchpflanzenverfahren werden von diesem Jahr an besonders gefördert. Nähere Einzelheiten finden Sie hier. Sie können sich die Fördergrundsätze als .pdf-Datei und das Antragsformular als .pdf-Datei zum eigenhändigen Ausfüllen von dieser Seite downloaden oder das Antragsformular direkt am PC ausfüllen und abschicken. Die Antragsfrist läuft vom 15. Juli bis 31. August.

Sie können sich bei uns auch persönlich erkundigen. Ihre direkten Ansprechpartner sind::

Herr Körner   

040 / 428 41 17 93   

Frau Seibert

040 / 428 41 18 51

Frau Aldram   

040 / 428 41 18 32   

 Herr Wolf   

040 / 428 41 18 47

Spielen im Wald - Neue Waldspiele

(18.05.03)

Diese Spiele im Wald kann jeder spielen, die meisten mit dem, was man im Wald finden kann. Wenn Sie mit Ihren Kindern oder Schülern im Wald noch mehr erleben möchten, finden Sie hier jede Menge neue Vorschläge und eine Fassung zum Download. Sie lassen sich abwandeln, weiterentwickeln oder zu ganz neuen Spielen machen. Wenn Sie uns eine kurze "neue" Spielbeschreibung zukommen lassen könnten, würden wir uns freuen und sie auf unserer Seite veröffentlichen.

Seminare und Exkursionen für Naturfreunde und Jäger

(08.05.03)

Die Landesjägerschaft bietet in diesem Jahr wieder ein vielfältiges Angebot an Seminaren, Lehrgängen und Exkursionen für Naturfreunde und Jäger an.  Das Angebot wendet sich ausdrücklich auch an Natur- und Outdoor-Interessierte, die nicht jagen, sondern mehr über die Natur und ihre Faszination erfahren wollen. Die Palette reicht vom Workshop für Wildtierfotografie bis zur Trappenexkursion nach Buckow. Einzelheiten

Uhu-Rally im Wildgehege Klövensteen - Materialien für Kinder, Lehrer, Eltern und andere Menschen

(06.05.03)

Was Sie und Ihre Schüler und Kinder wahrscheinlich schon immer über Eulen und Uhus wissen wollten, finden Sie auf diesen Seiten zum Herunterladen (232 KB, .pdf-Format). Informationen zur weltweit größten Eule, wie weit und warum sie sich fast den Kopf verrenkt, Arbeitsblätter, Malvorlagen, Quizfragen und ein Bastelbogen eignen sich für lebendige Schulstunden aber auch für den Familienausflug, die Uhu-Rally zum Geburtstag oder einfach als spannende Info zum Besuch im Wildgehege Klövensteen.

Die neue Voliere bietet viel Flugraum für die Uhus und viel Beobachtungsgelegenheit für die Besucher. Nehmen Sie sich Zeit dafür - es gibt immer mehr Uhus, als Sie auf den ersten und zweiten Blick sehen können. 

Neue Försterin in Bergedorf - Christine Franke tritt ihren Dienst an

(01.05.03)

Am 1. Mai 2003 hat Christine Franke die Leitung der Revierförsterei Bergedorf übernommen. Bisher in der Behörde für Wirtschaft und Arbeit mit Waldpädagogik und Waldschutzfragen betraut, tritt sie die Nachfolge von Elk Werhahn an, der vor allem das Bergedorfer Gehölz mit einer Vielzahl von attraktiven Naherholungseinrichtungen geprägt und mit dem 30. April 2003 seinen aktiven Dienst beendet hat

Auch für Frau Franke stehen Wald und Mensch im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sie wird die bisherige Zielsetzung im Bereich der Wald-Naherholung fortsetzen und besonders das Lernen im Wald und vom Wald zu ihrer Sache machen. Waldpädagogik sowie Wald als Lebens- und Erlebnisraum sind Schwerpunkte ihrer Arbeit. Eine erste Herausforderung besteht in der Instandsetzung und Erweiterung des Schwarzwildgeheges bis Ende des Jahres.

Neben der Betreuung der Waldflächen des Bergedorfer Gehölzes, der Sander Tannen und des Großensees wird zukünftig die Umsetzung von Pflegemaßnahmen in den Naturschutzgebieten noch mehr an Bedeutung gewinnen, hier soll die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutz weiter intensiviert werden.

"Ich tu' was für meine Region" - Verbraucher wählten die besten Anbieter regionaler Lebensmittel

(12.04.03)

In Hamburg kann man gut regionale Lebensmittel kaufen: 763 Hamburger Verbraucher beteiligten sich an dem von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit finanziell unterstützten und von der Verbraucher-Zentrale durchgeführten Wettbewerb "Ich tu' was für meine Region". Sie gaben Ihre Stimmen den Anbietern, die regionalen Lebensmitteln mit ihrer Frische, ihrem Geschmack und ihrer Vielfalt den Vorzug geben und sie deutlich kennzeichnen. Weiterer Heimvorteil: kurze Transportwege und damit verbunden, ein geringerer Energieverbrauch gegenüber importierten Lebensmitteln.

Aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gehören zu den besten Einkaufsstätten in Hamburg:

Kategorie Abo-Kiste

  1. Preis: Das Gemüse ABO, Gärtnerei Sannmann, Ochsenwerder Landstraße 153, 21037 Hamburg

Kategorie Lebensmitteleinzelhandel

  1. Preis: Fleischerei Fricke, Rudolf-Klug-Weg 9, 22455 Hamburg
  2. Preis: Spar-Markt, Filiale Alfred Kortt, Liebermannstraße 44b, 22605 Hamburg
  3. Preis :Gut Wulksfelde, Stand Gourmetmarkthalle, Julius-Brecht-Straße 6, 22609 Hamburg
  4. Preis:  yeo-men naturkost, Bahrenfelder Starße 169, 22765 Hamburg
  5. Preis:  Fleischerei Wohler, Alte Sülldorfer Landstraße 415, 22559 Rissen

Kategorie Wochenmarktstand

  1. Preis: Käse Kober, Dorfstraße 53, 25584 Besdorf

               Biohof Sommerfeld, Ochsenwerder Norderdeich 272, 21037 Hamburg

  1. Preis: Stefan Hoppe, Hauptstraße 2a, 25497 Prisdorf

Kategorie Betriebsrestaurant

  1. Preis: Hamburgische Elektricitäts-Werke AG, Betriebsrestaurant, Überseering 12, 22297 Hamburg

Die teilnehmenden Kunden waren bei den prämierten Geschäften besonders zufrieden mit der Beratung, der Kennzeichnung und dem gut informierten Verkaufspersonal. Aus dem allgemeinen Angebot wurden von den Verbrauchern besonders regionale Spezialitäten wie Altländer Äpfel, Vierländer Gemüse, Honig aus der Heide, Käse aus Schleswig Holstein und Fleisch von regionalen Bauern genannt.

Auch die an der Abstimmung teilnehmenden Verbraucher gingen nicht leer aus. Die ersten 10 Preisträger wurden in einer Ziehung ermittelt. Insgesamt kamen 140 Preise zur Verteilung.

Fischbek - Bodenmaterial aus der Heidepflege deckt alten Müll ab 

(31.03.03)

Jeder Harburger kennt sie,  die ehemalige Kieskuhle am Rande des Naturschutzgebietes „Fischbeker Heide“. Südlich des Kiesbargs bietet das als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesene Freizeitgelände Erholung in der freien Natur.  Auch für den Naturschutz sind die offenen Hanglagen wertvoll: es sind gesetzlich geschützte Biotope mit „Trockenrasengesellschaften“, die seltene Pflanzen und Tiere beherbergen, die an die dort herrschenden, extremen Lebensbedingungen angepasst sind.

Leider wurde die Kieskuhle früher auch als Mülldeponie genutzt. Jetzt traten Schrottteile und Abfälle an die Oberfläche, die entfernt und entsorgt werden sollen. Anschließend wird der gesamte Bereich der Altablagerung vom Forstamt Hamburg flächig mit dem vor Ort gelagerten Bodenmaterial aus der Heidepflege abgedeckt. Dabei wird der Boden so verteilt, dass das Landschaftsbild wieder hergestellt wird und alle Gefahren durch die Altablagerung beseitigt sind.  Die Maßnahmen wurden mit der Behörde für Umwelt und Gesundheit abgestimmt.

Die Fläche soll sich anschließend auf natürliche Weise selbst entwickeln, künstliche Begrünungsmaßnahmen sind nicht erforderlich. Der zuständige Revierförster, Gido Hollmichel: „Ich hoffe, dass sich die Anwohner durch die Arbeiten nicht zu sehr gestört fühlen. Wenn alles planmäßig verläuft, werden die Arbeiten noch vor Ostern abgeschlossen sein.“

Am Süd- und Nordhang der ehemaligen Kieskuhle gibt es offene Erosionsflächen, die erhalten werden sollen, weil sie die Strukturvielfalt der Biotope erhöhen. Offene Sandflächen sind in der freien Landschaft selten geworden und  wichtiger Lebensraum für seltene Tiere, wie z. B. Ameisenlöwen, Grabwespen oder Eidechsen. Diese Arten stehen unter besonderem Schutz und kommen auch im angrenzenden Naturschutzgebiet vor. Das beliebte Mountainbiking ist an den abgesperrten Steilhängen – wie auch sonst außerhalb der Wege im Wald – nicht erlaubt.

Wildbraten zu Ostern - am 12. April von der Revierförsterei  Duvenstedter Brook

(31.03.03)

In einer gemeinsamen Aktion mit dem Naturschutzbund Hamburg (NABU) verkauft die Revierförsterei Duvenstedter Brook 

bulletam 12. April 2003 von 9.00 – 14.00 Uhr
bulletam Naturschutz-Infohaus des Duvenstedter Brook, Duvenstedter Triftweg 140, 22397 Hamburg
bulletWildfleisch und Wildwurst vom Rot-, Dam-, Schwarz- und Rehwild ( das Wildfleisch wird tiefgefroren, vakuumiert und portioniert, die Wildwurst aus frischer Herstellung angeboten),
bulletsowie weitere Waldprodukte wie die beliebten Schwedenfackeln, Brennholz und Zaunpfähle.

Der NABU unterstützt den Verkauf der Wald- und Fleischprodukte, weil sie aus den nachhaltig bewirtschafteten Wäldern des Hamburger Forstamtes stammen, öffnet das Infohaus von 12.00 bis 18.00 Uhr und hält ein ausgewähltes Sortiment an Geschenkartikeln, Naturbüchern, Nisthilfen etc. bereit.

Naturschutz-Gutachten: notwendiger Ausgleich im Obstbaugebiet könnte allen nützen

(03.03.03)

Im Auftrag der Behörde für Wirtschaft und Arbeit hat der anerkannte Naturschutzexperte Dr. Ulrich Mierwald vom Kieler Institut für Landschaftsökologie die Obstbauflächen im Süderelberaum untersucht. Dort gerät eine für den norddeutschen Raum einmalige historische Kulturlandschaft mit sehr hoher Bedeutung für das Landschaftsbild und die Erholungsnutzung in Konflikt mit der Ortsumgehung Finkenwerder, der geplanten BAB A 26 und der Landebahnverlängerung in Finkenwerder. Neben dem Verbrauch an Obstbauflächen ergibt sich daraus ein zusätzlicher Flächenbedarf, um den gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleich für die mit den Vorhaben verbundenen Eingriffe in Natur und Landschaft zu gewährleisten.

Der für diese Eingriffe in den Naturhaushalt notwendige, naturschutzrechtlich Ausgleich ist dann erfüllt, wenn die beeinträchtigten Funktionen von Boden und Gewässer, Pflanzen und Tieren sowie der Landschaft im möglichst gleichen Gebiet wiederhergestellt worden sind oder eine entsprechende naturschutzfachliche Aufwertung bestehender Strukturen und Lebensgemeinschaften erzielt worden ist.

Dafür sind Maßnahmen notwendig, die bestehende Funktionen im Naturhaushalt fördern oder beeinträchtigte Funktionen wiederherstellen. Sie müssen rechtlich abgesichert sein und über die gesetzlich geforderte "gute fachliche Praxis"  hinausgehen.

Das Kieler Institut für Landschaftsökologie wurde deshalb von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit beauftragt, mögliche Aufwertungsmöglichkeiten im Obstbau zu prüfen, die einerseits als Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in den Naturhaushalt anerkannt und in die Ausgleichsbilanzierung einfließen können und die andererseits sicherstellen, dass es nicht zu wirtschaftlichen Einbußen bei der Obstproduktion kommt. Das Gutachten gibt dafür eine Fülle von Anregungen, Sie können es hier als .pdf-Datei (79 kB) herunterladen.

Neue Abteilung "Landwirtschaft und Forsten" gegründet - nachhaltige Nutzung zu Gunsten von Mensch und Natur unter einem Dach

(01.03.03)

Gartenbau, Obstbau und Landwirtschaft, sowie Wald, Jagd und Fischerei sind jetzt zusammen mit dem Pferdesport in der Abteilung "Landwirtschaft und Forsten" im Amt für Wirtschaft und Landwirtschaft der Behörde für Wirtschaft und Arbeit zusammengefasst worden. Vorrangiges Ziel ist, die ländlichen Räume und die Waldlandschaft im Ballungsraum zu sichern und zu entwickeln, "wise use" - die kluge und nachhaltige Nutzung zu Gunsten von Mensch und Natur ist das Leitbild.

Landwirtschaft und Forsten in Hamburg haben eine herausragende Bedeutung für die Erholung der Bevölkerung, das Landschaftsbild, die Sicherung der natürlichen Ressourcen und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Sie versorgen die Hamburgerinnen und Hamburger mit frischen, sicheren und qualitativ hochwertigen Agrar- und Forstprodukten, garantieren mehr als 4000 Arbeitsplätze,  prägen Hamburgs Charakter als grüne Stadt mit hoher Lebensqualität und bewahren bäuerliche Kultur und Tradition an der Elbe.

Die neue Organisationsstruktur führt außerdem zu Einsparungen und Synergieeffekten in der Verwaltung  und stärkt das "ländliche Drittel Hamburgs", ohne das die Stadt nicht leben könnte.

Raubtier-Familie im Wildgehege Klövensteen

(28.02.03)

Seit gestern bereichern vier Frettchen die Tierarten-Vielfalt im Wildgehege Klövensteen. Eine neue Attraktion wartet besonders auf die kleinen Besucher: zwei Frettchen-Kinder, die Fähe Klarina und der Rüde Till, gehen mit ihren Eltern Mona und King auf Entdeckungstour, spielen und erkunden ihren neuen "Lebensraum".

Frettchen sind (halb-) zahme Zuchtformen des Europäischen Iltisses. Sie gehen mit ihrem menschlichen Mitjäger auf Kaninchenjagd (Frettieren), jagen aber auch gerne Ratten und Mäuse in landwirtschaftlichen Gebäuden.

Eine herzliche Bitte an alle Besucherinnen und Besucher: versuchen sie nicht, die possierlichen Tiere durch das Gitter zu streicheln, Ihr Finger könnte unter Umständen zum Spiel- oder Fangobjekt werden - immerhin handelt es sich bei den Frettchen um kleine Raubtiere. Viel Spaß beim Zuschauen und Beobachten.

Hamburg sucht zwei Förster/Försterinnen

(25.02.03)

Das Forstamt Hamburg sucht die Nachfolge für die Leitung der Revierförstereien Klövensteen und Volksdorf als Forstamtmann/Forstamtfrau  (Bes. Gr. A 11).

Aufgabengebiet:

Das Forstamt der Behörde für Wirtschaft und Arbeit bewirtschaftet den hamburgischen Waldbesitz (ca. 5.200 ha) und führt Pflegemaßnahmen in Naturschutzgebieten durch. Es arbeitet nach den Kriterien des FSC. Nähere Informationen zu den Revierförstereien finden Sie hier.

Persönliche Voraussetzungen:

Wir setzen voraus, dass Sie die Befähigung für die Laufbahn des gehobenen Forstdienstes be­sitzen, über Erfahrungen in der Leitung einer Revierförsterei verfügen und die Grundsätze der naturnahen Waldbewirtschaftung akzeptieren und anwenden können. Kenntnisse und Erfahrungen im praktischen Naturschutz – auch außerhalb des Waldes – sind erwünscht. Sie sollten über besondere Fähigkeiten in der Kommunikation und Zusammenarbeit mit Waldbesucher/Innen und Interessengruppen verfügen und nach Möglichkeit Erfahrungen in der Kooperation mit Naturschutzverbänden einbringen. Wir erwarten von Ihnen besonderes Engagement zugunsten einer ökosystemgerechten Jagdausübung.

Die edv-gestützte Betriebsplanung sowie der Einsatz von PC-Standardsoftware sollten Ihnen vertraut sein. Wir erwarten die Bereitschaft, sich aktiv in die Vorhaben zur Optimierung der Betriebsabläufe und Verbesserung eines betriebswirtschaftlich sinnvollen Ressourceneinsatzes einzubringen. Wir setzen Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit Mitarbeiter zu motivieren und kooperativ zu führen voraus. Die Übernahme des Dienstpostens ist mit dem Bezug der Dienstwohnung verbunden (Residenzpflicht).

Schwerbehinderte haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen oder Bewerbern bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Bitte richten Sie Ihre aussagefähige Bewerbung bis zum 04. April 2003 an die

Behörde für Wirtschaft und Arbeit
Referat Personalwesen  und Organisation
Postfach 11 21 09
20421 Hamburg.

Freilaufende Hunde gefährden unser Wild - vier Rehe im Niendorfer Gehege getötet

(17.02.03)

Innerhalb einer Woche sind im Niendorfer Gehege vier Rehe zu Tode gehetzt worden. Bereits am vorletzten Wochenende musste ein Rehkitz von seinen Qualen erlöst werden, nachdem es sich - von freilaufenden Hunden verfolgt und schwer verletzt - auf das Grundstück der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gerettet hatte. 

Am gestrigen Sonntag durchbrachen drei Rehe - vermutlich auf der Flucht vor freilaufenden Hunden - von außen den Zaun des Damwildgeheges im Niendorfer Gehege und flüchteten sich zu dem dort gehaltenen Damwild. Leider hatten sich die Tiere dabei so stark verletzt, dass auch sie getötet werden mussten.

Das Forstamt weist mit Nachdruck darauf hin, dass Hunde im Hamburger Wald nur angeleint geführt werden dürfen. Es wird jeden Hundehalter zur Anzeige bringen, der dieses Verbot missachtet. Wild hetzende und damit wildernde Hunde im Sinne des Hamburgischen Jagdgesetzes laufen Gefahr, von den Jagdausübungsberechtigten geschossen zu werden, dies gilt innerhalb und außerhalb des Waldes. Die Streifengänge des Forstpersonals wurden verstärkt.

Neue Fördermöglichkeiten für eine umweltgerechte Landwirtschaft

(24.01.03)

Der Bundestag hat ein sogenanntes Modulationsgesetz beschlossen, mit dem die bisherigen Preisausgleichszahlungen gekürzt und mit dem einbehaltenen Geld neue Agrarförder-Maßnahmen zu Gunsten einer umweltgerechten Landwirtschaft begonnen werden. Den Text des Gesetzes könne Sie hier als .pdf-Datei (21 kB) herunterladen. Die Bundesländer haben sich im Dezember 2002 auf die Umsetzung dieser nationalen Modulation (später soll es eine entsprechende EU-weite Modulation geben) verständigt, in dem die markt- und standortangepassten Landbewirtschaftungs-Fördergrundsätze (MSL) erweitert werden.

Was bedeutet die Modulation für unsere Landwirte ?

Für sie bedeutet die Neuregelung, dass alle EU-Direkt-Zahlungen, die ab diesem Jahr beantragt werden, um 2 % gekürzt werden, sofern eine Freibetragsgrenze von 10.000 € je Betrieb überschritten wird.

In Hamburg beträgt das jährliche Volumen dieser EU-Ausgleichszahlungen derzeit rund 4 Mio. € für etwa 200 Landwirte in Form von Flächen- und Tierprämien, etwa 65 % der hamburgischen Landwirte werden voraussichtlich die Freibetragsgrenze nicht überschreiten, also von der Modulation nicht betroffen sein.

Die Behörde für Wirtschaft und Arbeit rechnet für Hamburg insgesamt mit einem Betrag von rd. 40.000 € jährlich, die durch die Modulation für neue Maßnahmen zur Verfügung stehen. 

Wofür wird dieses Geld verwendet ?

In Hamburg werden folgende Fördermaßnahmen angeboten:

Maßnahme

Ziele

Ausgestaltung

Winterbegrünung

Schutz des Grundwassers und der Oberflächengewässer durch Reduzierung der Nährstoffeinträge aus Ackerflächen während der Wintermonate;

Förderung des Bodenlebens, Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und der Nahrungsgrundlage für Wildtiere.

Verpflichtung für fünf Jahre mind. 5 % der Ackerfläche über Winter zu begrünen durch Aussaat von  Zwischenfrüchten oder Beibehaltung von Untersaaten über den Winter;

die Begrünung darf vor dem 1. März nicht umgebrochen werden;

Prämie: 100  €/ha.

Mulchsaat- und Direktsaat- sowie Mulchpflanzenverfahren

Schutz des Grundwassers und der Oberflächengewässer vor Nährstoffeinträgen;

Förderung des Bodenlebens, Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und der Nahrungsgrundlage für Wildtiere;

Verminderung von Bodenverdichtung und Erosion.

 

Verpflichtung für 5 Jahre auf mind. 5 % der Ackerfläche die Hauptfrüchte ohne wendende Bodenbearbeitung so anzubauen, dass Pflanzenreste der Vor- oder Zwischenfrüchte oder Untersaaten auf der Bodenoberfläche verbleiben;

Als separate Maßnahme oder kumulierbar mit Winterbegrünung anzuwenden;

Prämie: 70  €/ha.

Sind Sie Landwirt und haben Sie Interesse?

Wenn sie denken, dass die Fördermaßnahmen für Ihren Betrieb in Frage kommen, dann setzen sie sich mit uns in Verbindung. Wir informieren Sie über weitere Details und schicken Ihnen bei Interesse ein Antragsformular  - voraussichtlich ab Mai 2003. Zum gleichen Zeitpunkt können Sie die Unterlagen auch von dieser Seite downloaden. Die Antragsfrist läuft voraussichtlich bis Ende September 2003.

 

Direkte Ansprechpartner sind:

Herr Körner   

040 / 428 41 17 93   

Frau Seibert

040 / 428 41 18 51

Frau Aldram   

040 / 428 41 18 32   

 Herr Wolf   

040 / 428 41 18 47

 

"Ich tu' was für meine Region": Gewinnen mit Gemüse und Obst aus Hamburg - eine Aktion der Verbraucherzentrale

(03.01.2003)

Gewinnen Sie! Loben Sie Ihren Händler, Ihr Geschäft oder Ihren Stand auf dem Wochenmarkt, weil sie Regionales verkaufen, das deutlich gekennzeichnet ist und Geschmack, Frische und Qualität gut sind. Auch gute Beratung durch
Einfach die digitale Postkarte bei der Verbraucherzentrale ausfüllen und abschicken! Über 100 Preise warten auf Sie, z.B. Präsentkörbe mit regionalen Produkten, Führungen durch Hamburgs Gemüsegärten und Obstplantagen, kostenlose Beratung, Ratgeber der Verbraucher-Zentrale und vieles mehr. Einsendeschluss ist der 28.02.2003.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Behörde für Wirtschaft und Arbeit
Abteilung Landwirtschaft und Forsten
Alter Steinweg 4, 20459 Hamburg
Tel: (040) 428 41 16 76
FAX: (040) 428 41 20 76
Email: christa.koenig@bwa.hamburg.de