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Der Ahorn nimmt in Hamburg ca. 4% der Waldfläche ein. Dabei handelt es sich meist um Mischbestände aus natürlicher Verjüngung, gemischt mit Buche. Auch natürlicherweise käme diese Baumart in Hamburg auf den besseren Standorten waldbildend als Haupt- oder Mischbaumart vor.

Er hat sich in der letzten Zeit - vielleicht wegen des Stickstoffeintrages aus der Luft - besonders stark natürlich verjüngt An vielen Stellen bildet er eine geschlossene zweite Baumschicht unter einem alten Mischbestand. Sein hartes und gut bearbeitbares Holz wird zum Innenausbau, als Parkett, im Möbelbau massiv und als Furnier verwendet.  Es hat im Freien nur geringe Dauerhaftigkeit. 

Er  wird in Hamburg bis zu 30 m hoch und wurzelt fest mit einer Herzwurzel. Neben dem Bergahorn ist in Hamburg auch der Spitzahorn verbreitet. Beide Arten sind in ihren Standortansprüchen und Verwendungsmöglichkeiten sehr ähnlich. Er wird seinen Flächenanteil wahrscheinlich als Mischbaumart in Buchenbeständen weiter erhöhen.

Abbildung aus "Sammlung naturkundlicher Tafeln -  Sträucher und Bäume", Claus Caspari, Kronen-Verlag Hamburg ( 1960).  © Rechte bei Susanne de Zarobe-Cramer "nature in picture", Hamburg