Der
Ahorn nimmt in Hamburg ca. 4% der Waldfläche ein. Dabei handelt es sich meist
um Mischbestände aus natürlicher Verjüngung, gemischt mit Buche. Auch natürlicherweise käme diese Baumart in Hamburg auf
den besseren Standorten waldbildend als Haupt- oder Mischbaumart vor.
Er hat sich in der letzten Zeit -
vielleicht wegen des Stickstoffeintrages aus der Luft - besonders stark
natürlich verjüngt An vielen Stellen bildet er eine geschlossene zweite
Baumschicht unter einem alten Mischbestand. Sein hartes und gut bearbeitbares
Holz wird zum Innenausbau, als Parkett, im Möbelbau massiv und als Furnier
verwendet. Es hat im Freien nur geringe Dauerhaftigkeit.
Er wird in Hamburg bis zu 30 m
hoch und wurzelt fest mit einer Herzwurzel. Neben dem Bergahorn ist in Hamburg
auch der Spitzahorn verbreitet. Beide Arten sind in ihren Standortansprüchen
und Verwendungsmöglichkeiten sehr ähnlich. Er wird seinen Flächenanteil
wahrscheinlich als Mischbaumart in Buchenbeständen weiter erhöhen.